Heutiger Siebenschläfertag verheißt nicht viel Gutes – Sonne gibt’s trotzdem

Schaukelsommer in Sicht

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Mal hin, mal her – der Sommer 2013 wird kein besonders heißer werden, eher ein typisch norddeutscher mit einer Mischung aus allem.

Uelzen. Bis vor einer Woche konnten wir uns im Kreis Uelzen über den Juni-Sommer wahrlich nicht beklagen. Doch seit Ende der Tropenhitze geht’s mit dem Wetter stetig bergab.

Atlantische Tiefdruckgebiete mit feuchtkühler Meeresluft haben sich bis nach Mitteleuropa vorgearbeitet. Und daran wird sich zunächst auch wenig ändern, denn der Sommer brennt weiter auf Sparflamme. Nach einem feuchtkühlen Sonnabend erreichen die Temperaturen auch am Sonntag nicht einmal 20 Grad.

In den ersten Juli-Tagen nehmen die Chancen auf sonnigeres und wärmeres Wetter deutlich zu. Doch der Durchbruch zu neuen Höhenflügen ist das noch lange nicht, denn bei Werten von 22 bis 24 Grad bilden sich rasch Schauer und Gewitter. Ob sich die sommerlichen Ansätze über die Woche halten, bleibt abzuwarten. Ab dem übernächsten Wochenende sieht es eher wieder nach einer Talfahrt der Temperaturen aus.

Das ist umso misslicher, da heute in Niedersachsen nicht nur die Sommerferien beginnen, sondern auch noch Siebenschläfertag (27. Juni) ist, von dem es im Volksmund ja bekanntlich heißt: „Das Wetter am Siebenschläfertag, sieben Wochen bleiben mag.“

Von Reinhard Zakrzewski

Mehr vom Zakiwetter lesen Sie am Donnerstag in der AZ.

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