Die Schattenseite der Winteridylle

Ein missglücktes Überholmanöver wurde der Fahrerin dieses Wagens auf der Bundesstraße 4 zum Verhängnis.

Uelzen. - Von Thomas Mitzlaff. Neuschnee zu Beginn der Weihnachtswoche hat gestern Kraftfahrer auf Uelzens Straßen eiskalt erwischt. Und anders als bei vorherigen Wintereinbrüchen blieb es diesmal nicht bei Unfällen mit Bagatellschäden. Vielmehr waren Straßen bis in den Abend spiegelglatt, die Regionalbus Braunschweig erwägt deshalb heute einen eingeschränkten Linienbetrieb. „Das entscheiden wir am Dienstagmorgen“, erklärte gestern RBB-Geschäftsführer Hans-Joachim Leibrandt. Um fünf Uhr soll feststehen, ob der Unterricht am letzten Schulag des Jahres ausfällt.

Der schwerste Unfall am Montag ereignete sich um 10.30 Uhr auf der Bundesstraße 4. Zwischen Kirchweyhe und Tätendorf-Eppensen verlor eine 48-jährige Autofahrerin beim Überholen die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet ins Schleudern und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Anschließend wurde das Auto auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Die Feuerwehr musste die Schwerverletzte aus dem Wrack schneiden. Etwa zur gleichen Zeit wurde eine 24-jährige Autofahrerin leicht verletzt, die von der Ebstorfer Straße auf die Waldstraße abbiegen wollte. Der nachfolgende Fahrer eines Transporters fuhr auf. Schon am frühen Morgen war in Bad Bodenteich ein mit Kartoffeln beladener landwirtschaftlicher Zug umgekippt. Und auf dem Uhlenring sorgte am Vormittag ein querstehender Lkw für eine Vollsperrung.

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