Ehemaliges Katasteramt: Staatsanwaltschaft befürchtet Bodenverunreinigung

Schäden durch Schutt?

Vorarbeit für die Entnahme von Bodenproben: Gestern Vormittag begannen die Untersuchungen des Bauschutt vom ehemaligen Katasteramt an der Ecke Gudesstraße/Mauerstraße. Foto: Wendlandt

Uelzen. Der Schutthaufen an der Ecke Gudesstraße/Mauerstraße ist jetzt ein Fall für die Staatsanwaltschaft Lüneburg.

Die örtliche Polizei hatte einen Hinweis an die Staatsanwaltschaft gegeben, dass auf dem Grundstück vom ehemaligen Katasteramt umweltschädliche Stoffe lagern könnten. Gestern wurde deshalb mit einem Bagger ein Zugang geräumt, sodass ein Sachverständiger dort Bodenproben entnehmen konnte. Ein Untersuchungsergebnis durch die Ingenieurgesellschaft für Geotechnik und Umweltmanagement in Uelzen sei für die nächsten Wochen zu erwarten, erklärt Angelika Klee, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Die Polizei vermutet, dass aus der Masse des abgerissenen Fachwerkhauses umweltschädliche Stoffe stammen könnten. Das Gebäude war vor dem Abriss durch mehrere Brände stark beschädigt worden. Da seit Abriss im September vergangenen Jahres der Bauschutt dort lagert, könnten durch das Löschwasser etwa asbesthaltige Fasern in den Boden gelangt sein, erläutert Polizeisprecher Kai Richter. Nun werde geprüft, ob davon eine Gefahr für Gewässer, Tier- und Pflanzenwelt ausgehe. Wenn das der Fall wäre, läge der Verdacht einer Straftat vor.

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Von Diane Baatani

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