Hunderte Uelzener helfen in Nachbarkreisen / Bundespolizei in Sachsen-Anhalt

Rund um die Uhr im Einsatz

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Suche nach Vermissten und Unterstützung anderer Einsatzkräfte vor Ort: Eine Hundertschaft der Bundespolizeiabteilung Uelzen war am Wochenende in Lutherstadt Wittenberg im Einsatz. Am Abend wurden die Mitarbeiter nach Magdeburg verlegt.

Uelzen/Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Wittenberg. Das Wasser der Elbe ist am Wochenende schneller und stärker als erwartet gestiegen.

Hunderte Uelzener sind im Einsatz gegen das Hochwasser, Mitarbeiter der Bundespolizei, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW), und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). 95 Kollegen der Bundespolizei halfen seit der Nacht zu Sonnabend in der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt im Schichtdienst rund um die Uhr.

„Wir kontrollieren, dass der Deichtourismus nicht die Maßnahmen der Rettungskräfte beeinträchtigt“, erklärt Bodo Pesarra von der ersten Einsatzhundertschaft der Bundespolizeiabteilung Uelzen. Wenn jemand als vermisst galt, unterstützten sie bei der Suche. „Nicht alle haben ihre Häuser verlassen“, schildert Pesarra. Große Bereiche waren geflutet, der Strom abgeschaltet.

Von Diane Baatani

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