Verein Ilmenaustadt Uelzen bekommt für Vorschläge zur Innenstadt-Gestaltung viel Lob

Rückenwind aus dem Rathaus

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Ein See, der von der Ilmenau bis an den Herzogenplatz heranreicht: Der Bereich vor dem Uelzener Rathaus könnte neues Herzstück der Innenstadt werden.

tm Uelzen. „Das ist eine tolle Arbeitsgrundlage, die es weiterzuentwickeln gilt.“ Voll des Lobes ist Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt für die Pläne des Vereins Ilmenaustadt Uelzen, die dieser am Donnerstagabend vergangener Woche der Öffentlichkeit vorgestellt hatte (wir berichteten).

Das Konzept sei Thema im nicht öffentlichen Verwaltungsausschuss der Stadt gewesen, erklärte Markwardt gestern im Rahmen einer Pressekonferenz und auch in der städtischen Politik habe es viel Zustimmung gegeben.

Der neue Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit den Uelzenern den Einwohnerschwund zu stoppen und mit neuen Ideen die Stadtentwicklung voranzutreiben. Bei den Mitgliedern handelt es sich unter anderem um Uelzener Bürger, die nach Jahren auswärtiger Tätigkeit in ihre Heimatstadt zurückgekehrt sind.

So legte Karsten Alt, der als Stadtplaner in China arbeitet, Entwürfe vor, wie der Herzogenplatz zum Herzstück der Innenstadt umgestaltet werden könnte. Er würde demnach die Gestalt einer südländischen Piazza annehmen, die Ilmenau würde als See bis an den Platz herangeführt.

„Im Ilmenausee sehe ich eine große Chance für die Stadt“, sagt Markwardt, der sich freut, „welch Schwung durch die Vorschläge dieses Vereins in der Stadt spürbar ist.“ Letztlich liege die Entscheidung über eine Realisierung bei der Politik, „ich habe im Verwaltungsausschuss deutlich gemacht, dass ich diese Initiative unterstütze“. Ein erster Schritt sei dann die Einforderung von Fördermitteln für eine Machbarkeitsstudie.

Von Thomas Mitzlaff

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