Festival: Sechs Musikacts, Grußworte und Infostände

Rock gegen Rassismus

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Konzertstimmung soll heute beim Festival auf dem Herzogenplatz herschen: Die Veranstalter wollen ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

nre Uelzen. Bei dem heute auf dem Herzogenplatz geplanten „Festival gegen Rassismus“ werden von 16 bis 22 Uhr immer wieder Musiker zu erleben sein. Insgesamt sechs Musikacts kündigen die Veranstalter für das Festival an.

Auftreten werden Musiker und Bands, so Jakob Blankenburg von den Jusos Uelzen/Lüchow-Dannenberg im AZ-Gespräch, die sich in ihren Werken auch mit dem Themen wie rechte Gewalt oder Rassismus auseinanderstetzen. Zugesagt haben „Fortunes Fall“, „Lieber Herr Meyer“, „Jennifer Gegenläufer“, „Flexfitz“, „Passepartout“ und „Kobito“. Die musikalische Bandbreite reicht von Punk-Rock, über Pop, Rock bis hin zu Rap, wenn der Berliner Musiker „Kobito“ auftreten wird.

Das Festival findet im Rahmen der Aktion „Aufstehen gegen Rassismus“ statt. Zuletzt war ein Streit zwischen Junger Union Uelzen und Jusos im Landkreis Uelzen über die beteiligten Organisationen am Festival entbrannt (AZ berichtete).

Insgesamt zwölf beteiligte Organisationen gibt es. Sie wollen mit dem Festival ein Zeichen setzen, dass Rassismus und rechte Gewalt keinen Platz in der Gesellschaft haben dürfen. Zwischen den Auftritten der Musiker werden so auch Grußworte vom Niedersächsischen Flüchtlingsrat, den Jusos, der Grünen-Jugend, den Jugendorganisationen von DGB, IG Metall Jugend oder Verdi gesprochen. Auch Vertreter der Amadeo-Antonio-Stiftung, die sich gegen antidemokratische Tendenzen stemmt, kommen zu Wort.

Auf dem Herzogenplatz werden zudem Uelzener Einrichtungen und Organisationen wie der Jugendmigrationsdienst oder Profamilia auch mit einem Infostand vertreten sein.

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