Drei Tiere brechen von Weide bei Steddorf aus – eines muss erschossen werden, eines ist noch flüchtig

Rinderjagd wie im Wilden Westen

Bienenbüttel. Sie genossen ihre unverhoffte Freiheit und wollten sich partout nicht einfangen lassen: Drei Rinder, die gestern Vormittag von einer Weide im Bienenbütteler Ortsteil Steddorf ausgebrochen sind, haben unter anderem auf der Bundesstraße 4 für große Aufregung gesorgt.

Weil es auch der Besitzerin nicht gelang, alle Tiere einzufangen, musste ein Jäger hinzugerufen werden. Ein Rind wurde im Bereich Wichmannsburg erschossen, ein weiteres bei Hohnstorf eingefangen. Das dritte entkam über die Kreisgrenze und verschwand in den Wäldern des Landkreises Lüneburg. Zu dieser Zeit waren in Bienenbüttel bereits unter anderem ein Auto und ein Zaun beschädigt worden.

Weitere Polizeimeldungen

Hornshof. Am frühen Montagmorgen ist ein 54 Jahre alter Autofahrer auf der Bundesstraße 191 bei Hornshof (Kreis Celle) nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann aus Uelzen war gegen 4.45 Uhr mit seinem Audi in Richtung Eschede unterwegs. Die Ursache für das Abkommen von der Fahrbahn ist derzeit noch unklar. Der Autofahrer wurde bei dem Aufprall leicht verletzt. An seinem Fahrzeug entstand Totalschaden.

Westergellersen. Kurioser Diebstahl auf zwei Wohnstraßen: Unbekannte Täter haben mehrere Bodenschwellen aus Hartgummi abmontiert, mit denen die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h „durchgesetzt“ werden soll.

Lüneburg. Aus dem Landkreis Lüneburg werden von Sonntagnachmittag mehrere Unfälle in Folge von Schneeglätte gemeldet. So „parkte“ ein 19-jähriger Autofahrer seinen Wagen auf der Stadtumgehung regelrecht auf der Leitplanke. Der junge Mann wurde nur leicht verletzt.

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