Bau-Fortschritte am Uelzener Hof / Weitere Verhandlungen für Mühlenstraße

Richtfest im September

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Horst und Lars Saevecke (von links) rechnen damit, dass Ende September am Uelzener Hof Richtfest gefeiert werden kann. Foto: Baatani

Uelzen. An den derzeit größten privaten Bauprojekten in der Uelzener Innenstadt ist in beiden Fällen Bauunternehmer Horst Saevecke beteiligt.

Während er für das Neubau-Quartier an der Mühlenstraße/Schuhstraße ebenso wie die Wohnungsbaugenossenschaft noch immer über Verträge mit der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) verhandelt, geht es am Uelzener Hof in schnellen Zügen voran: Das Erdgeschoss steht bereits, Ende September ist voraussichtlich Richtfest des millionenschweren Bauprojekts, berichten der Bauherr und sein Sohn Lars Saevecke.

Wegen der historischen Fachwerk-Fassade stimmen sich der Architekt und die zuständigen Behörden miteinander ab, schildern Saeveckes. So müssen beispielsweise Fenster aus Holz ausgewählt werden, und die Tür soll nach derzeitigen Plänen an das historische Original angelehnt sein. Nach dem Richtfest wird die Fassade saniert. Erörtert werde noch, inwieweit der Blick auf die Innenseite dieses denkmalgeschützten Schmuckstücks offen gehalten werde soll. Aus Wärmeschutz-Gründen müsse die Dämmung an die historische Fassade angebracht werden, argumentiert Saevecke. Wenn über dem entstandenen Erdgeschoss zwei Geschosse errichtet sind, wird die Decke zur Fassade durchgezogen, und daraufhin können auch die Hölzer entfernt werden, die nach dem Abbruch des Uelzener Hofs zur Stütze der Front angebracht worden waren, erklärt Lars Saevecke. Zum 1. Januar will im Erdgeschoss eine Rechtsanwaltskanzlei einziehen, im selben Monat sollen auch die Bewohner sich in den vier Eigentumswohnungen einrichten können. Für den Bauunternehmer beginnt dann im Frühjahr der nächste Bau an der Ecke Kleine Mühlenstraße/Mühlenstraße. Derzeit wolle man sich noch über die Vorgehensweise einigen, sodass nicht möglicherweise Verzögerungen der Arbeiten eines Investors zu Nachteilen für die künftigen Mieter der anderen Beteiligten führen könnten. Diese Gespräche werden voraussichtlich über die Urlaubszeit hinweg bis September andauern, vermutet Saevecke. Am Grundstück des ehemaligen Katasteramts an der Gudesstraße hingegen ist er nicht beteiligt. Dort hat er lediglich den Bauzaun für einen Interessenten errichtet, dessen Namen auch der Grundstückseigentümer Jörg Steffen aus Lüneburg auf AZ-Nachfrage noch nicht nennen möchte, da die Kaufverhandlungen noch nicht abgeschlossen seien.

Von Diane Baatani

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