Familie gedenkt in Österreich bei Suderburg verstorbenen Mannes

Requiem für Anton K.

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Mit Spürhunden suchte die Polizei nach Anton K..

ib Graz/Uelzen. Im Sommer vergangenen Jahres war der Österreicher Anton K. von seiner Familie vermisst gemeldet worden. Kurz darauf wurden Knochen des Mannes aus Graz an der Bahnstrecke bei Suderburg gefunden (AZ berichtete).

Seine Familie feiert morgen für ihn in der Heimat ein Requiem, wie der Bruder des Verstorbenen der AZ schreibt. „Ein echtes Begräbnis ist mangels Gebeinen derzeit in weite Ferne gerückt. “.

Was die Familie immer noch umtreibt: die Ungewissheit, ob man Anton K. hätte lebend finden können, um ihr „monatelanges Leid“ zu ersparen. Die Polizei geht indes nach wie vor von einem Unglücksfall aus und schließt ein Verbrechen aus, wie Polizeisprecher Kai Richter gestern auf AZ-Nachfrage sagte. Ende vergangenen Jahres habe man nach Hinweisen auf neue Knochenfunde mehrfach das Waldstück bei Suderburg abgesucht. Neue Erkenntnisse habe es keine gegeben. „Es sieht so aus, dass er von einem Zug erfasst wurde und außerhalb des Gleisbetts starb“, so Richter. Der Fall sei inzwischen an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden. Sie müsse jetzt entscheiden, ob das Ermittlungsverfahren zur Todesursache abgeschlossen werde.

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