Wildpark Lüneburger Heide: Polarfüchsin bringt sechs Mädels und sechs Jungs zur Welt

Rekordwurf: Zwölf Polarfuchs-Welpen auf einen Streich

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Zwei Hände voll Polarfuchs. Die Welpen haben ein extrem flauschiges Fell.

Hanstedt-Nindorf. „Bibi“, eine drei Jahre alte Polarfüchsin aus dem Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf, ist eine Supermutti! Nach dem Rekordwurf von elf Welpen im vergangenen Jahr, hat sie nun noch mal einen drauf gelegt und zwölf kleine Fellnasen zur Welt gebracht.

 Für die gerade einmal drei Wochen alten Welpen, die am 28. April geboren worden sind, standen jetzt der erste Gesundheits-Check und die Geschlechterbestimmung an. Auch dort zeigte sich, dass „Bibi“ ganze Arbeit geleistet hat: Es sind sechs Mädchen und sechs Jungs, die alle quietschfidel sind und sich bester Gesundheit erfreuen.

 Zur Zeit wird die Polarfüchsin noch ganz von ihrem Nachwuchs in Beschlag genommen, denn im ersten Lebensmonat ernähren sich ihre Jungen nur von Muttermilch. Entsprechend reichhaltig und abwechslungsreich gestaltet sich derzeit der Futterplan von „Bibi“. „Wir füttern ganz viel Obst, Eier und Fleisch, damit Bibi genügend Power für ihre Kleinen hat“, berichtet Tierpfleger Jens Pradel. „In gut einer Woche wollen wir den Welpen dann auch die Gelegenheit geben, ihr Gehege zu erkunden, damit auch die Wildpark-Besucher sich an dem Anblick erfreuen können. So lange bleiben sie noch in der geschützten Bruthöhle“, so Pradel.

  Polarfüchse gehören zur Familie der Hunde, werden bis 55 Zentimeter groß, erreichen ein Gewicht von etwa fünf Kilogramm und haben eine Lebenserwartung von sieben bis zehn Jahren. Sie leben nördlich der Waldgrenze in den kalten Regionen rund um den Polarkreis, haben das dichteste Fell aller Säugetiere und können theoretisch Temperaturen von bis zu minus 70 Grad Celsius überleben. Kalte Füße bekommen sie auch nicht, denn selbst an den Tatzen haben sie ein dickes Fell, das sie vor der Kälte schützt. 

Zwölf Welpen: Flauschiger Polarfuchs-Nachwuchs

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