Acht Betten in der Neurologie für schwerstkranke Patienten

Rehabilitation vor Ort

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In der neuen Station der neurologischen Frührehabilitation im Helios Klinikum Uelzen werden schwer erkrankte Patienten behandelt.

dib Uelzen. Seit Eröffnung der neurologischen Frührehabilitation im Helios Klinikum Uelzen Anfang des Jahres werden dort schwer erkrankte Patienten mit Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen noch umfangreicher versorgt.

Das berichtet Thorsten Eckert, Pressesprecher des Klinikums. Demnach werden sie nicht mehr nur in der Akutphase der Erkrankung behandelt, sondern auch im Anschluss daran in der frühen Rehabilitation. Acht Betten hat das Klinikum dafür in Betrieb genommen.

„Wir können jetzt noch früher mit rehabilitativen Maßnahmen beginnen und unsere Patienten länger auf dem Weg der Genesung begleiten“, erklärt die Leiterin der neuen Abteilung Frührehabilitation und Chefärztin der Neurologie, Dr. Ulrike Heesemann. Die heimatnahe Behandlung ermögliche ideale Bedingungen für die Rehabilitation. Verlegungen in andere, spezialisierte und zumeist weiter entfernte Kliniken seien somit nicht mehr notwendig.

Die Patienten erhalten nach Angaben des Klinikums alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten einer Akutklinik und werden zugleich intensiv von einem eng kooperierenden Team aus Ärzten, Pflegern, Krankengymnasten, Ergotherapeuten und Logopäden betreut, wie es in einer Reha-Klinik üblich sei. Derzeit gebe es diese Art der neurologischen Frührehabilitation im direkten Umkreis des Klinikums nicht. „Die neue Abteilung stellt daher eine Ergänzung zu vorhandenen Angeboten dar“, berichtet Ulrike Heesemann.

Das Uelzener Klinikum will die Zahl der Betten in dieser Abteilung nach einer Startphase auf insgesamt 16 aufstocken. Wie berichtet, wurde stattdessen auf der Intensivstation und der Intensiv- und Normalstation die Zahl der Betten von insgesamt 30 auf 24 reduziert.

Von Diane Baatani

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