Entlassungsfeier in der Jabelmannhalle für 158 Schüler der BBS I

Regelkreis des Lebens

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Schulleiter Stefan Nowatschin überreichte gestern den Absolventen in der Jabelmannhalle die Zeugnisse.

hu Uelzen. „Sie haben Leistungen gefordert und letztlich diese Anforderungen auch erfüllt, die Lehrkräfte haben Leistungen erbracht, um Sie auf dem Weg zur Handlungskompetenz zu führen.“ 

Mit diesen Worten erläuterte Schulleiter Stefan Nowatschin das im Grunde einfache Prinzip vom Geben und Nehmen zwischen Schülern und Lehrern während der Schulzeit.

800 Schüler und Eltern füllten am Freitagmittag bei der Entlassungsfeier für die Absolventen des Beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule die Jabelmannhalle bis auf den letzten Platz und bekamen vom Schulleiter in der Folge konkrete Zahlen genannt: „61000 Euro kostet jeder Schüler den Staat von der Grundschule bis zum erfolgreichen Berufsabschluss im einfachsten Fall. Kommen Gymnasialbesuch und mehrjähriges Studium dazu, ist dieser Betrag schnell einmal verdoppelt. Das sind Summen, die unsere Gesellschaft in sie investiert“, erklärte Stefan Nowatschin. Ein Investment, das sich aber in der Regel auszahlt, denn bis zu 800 000 Euro fließen während eines Arbeitslebens wieder an den Investor zurück.

Ökonomisch blieb es auch während der Festansprache des Gastredners Prof. Dr. André Maire, Dekan an der Ostfalia Suderburg. Dieser machte aus dem Thema „Von der Schule in den Beruf“ ein wissenschaftliches Projekt. Ein aus dem Controlling abgeleiteter Regelkreis zwischen Zielsetzung und Planung sei es, der immer wieder im Leben eines jeden Einzelnen auftauche.

Propst Jörg Hagen wies in seinen Grußworten auf die Wichtigkeit hin, die vielen Talente und Kräfte neben den persönlichen Zielen in Form von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung auch für die Welt einzusetzen.

34 Schüler bestanden ihre Abiturprüfung erfolgreich, 124 erlangten die Fachhochschulreife. Davon streben 71 Schülerinnen und Schüler zunächst eine Berufsausbildung an.

Von Oliver Huchthausen

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