Junge Uelzener wegen Überfall vor Gericht / Strafen bis zu drei Jahren Haft

Raub aus Langeweile

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Lüneburg/Uelzen. Das Landgericht Lüneburg hat einen 22-Jährigen zu drei Jahren Haft und einen 20-Jährigen zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt, die vor fünf Monaten einen Imbiss im Uelzener Stadtbereich überfallen hatten.

Eine 17-Jährige, die zwei Tage zuvor versucht hatte, einem Jugendlichen sein Handy abzunehmen und ihr Opfer geohrfeigt hatte, wurde wegen versuchter räuberischer Erpressung in Tateinheit mit Körperverletzung zu drei Wochen Dauerarrest verurteilt.

„Wir hatten Langeweile, der Alkohol war leer und Geld hatten wir auch keines“, sagt einer der drei Angeklagten auf der Anklagebank auf die Frage von Thomas Wolter, dem Vorsitzenden Richter der zweiten Großen Strafkammer am Lüneburger Landgericht, wie sie auf die Idee gekommen seien, am späten Abend des 24. April 2012 in Uelzen einen Imbiss-Betrieb zu überfallen. Ursprünglich wollten die beiden 20- und 22-Jährigen eine Tankstelle überfallen. „Aber weil wir so viel getrunken hatten, haben wir die Zeit verpasst und die Tankstelle war dann schon geschlossen“, erzählt der 22-Jährige, der zu diesem Zeitpunkt gerade eine zweieinhalbjährige Haftstrafe verbüßt hatte.

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Von Angelika Jansen

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