SPD und CDU/Grüne/UWG wollen 280 000 Euro für Akut-Maßnahmen in Stadthalle freigeben

Ratsmehrheit für „Erste Hilfe“

+
Fass ohne Boden? Die Mehrheit des Uelzener Stadtrates spricht sich offensichtlich für „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ aus, um eine Teilschließung zu vermeiden. Einer Grundsanierung stimme man damit aber derzeit nicht zu, wird betont.

Uelzen. Insgesamt 280 000 Euro sollen in diesem und nächstem Jahr in akute Maßnahmen investiert werden, um den Brandschutz in der Uelzener Stadthalle weiterhin zu gewährleisten.

Sollten die Arbeiten nicht durchgeführt werden, droht – wie berichtet – eine Teilschließung, die vor allem die Säle betreffen würde. Doch so weit wollen es zumindest die SPD-Fraktion und die Gruppe von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und UWG im Uelzener Stadtrat nicht kommen lassen. Sie haben in fraktions- beziehungsweise gruppeninternen Sitzungen entschieden, das Geld freizugeben.

„Außer dieser 280 000 Euro sind wir nach heutigem Stand aber nicht bereit, weitere Investitionen mitzutragen“, betont Stefan Hüdepohl, Vorsitzender der CDU/Grünen/UWG-Gruppe auf AZ-Nachfrage. Stattdessen werde man die Verwaltung auffordern, bis zum 31. März kommenden Jahres eine Lösung für die Situation zu finden, „damit rechtzeitig vor einer Neuverpachtung der Stadthalle eine Entscheidung getroffen wird“, so Hüdepohl. Denn der aktuelle Pachtvertrag endet Ende 2014.

Von Ines Bräutigam

Kommentare