Polizei und Bundespolizei überwachte Fußball-Fans am Uelzener Bahnhof

Randale im Zug

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Uelzen. Rund 100 Fans des Hamburger SV wurden am Sonnabend gegen 22 Uhr von der Bundespolizei am Uelzener Bahnhof beim Warten auf ihren Zug überwacht.

Nötig war dieser Einsatz, weil einige Anhänger der Nordklubs auf der Fahrt von Celle nach Uelzen einen Wagen des Metronoms verwüsteten. Die Rückrunde der Fußball-Bundesliga beginnt für den HSV zwar erst am Sonntag, 22. Januar, gegen Meister Borussia Dortmund, doch den Testspiel-Sieg am Sonnabend gegen den Drittligisten Arminia Bielefeld feierten einige Anhänger des Bundesliga-Dinos feucht-fröhlich. Da jedoch im Metronom Alkoholverbot herrscht, wurden auf der Fahrt von Hannover nach Uelzen drei HSV-Fans in Celle des Zuges verwiesen. „Dann tritt der Solidaritäts-Effekt ein“, schildert Holger Jureczko, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Bremen. Die restlichen rund 60 Fans beschädigten die Deckenverkleidung eines Wagens und rissen einen Feuerlöscher aus den Haltungen.

Am Bahnhof in Uelzen wurden dann Kräfte der Polizei und Bundespolizei zusammengezogen, um die Fußball-Fans zu überwachen. Einige der Kräfte wurden vom Bremer Sechs-Tage-Rennen abgezogen. Bis 22 Uhr versammelten sich rund 100 HSV-Fans am Hundertwasserbahnhof, ehe es dann mit dem Zug weiter in die Hansestadt ging. Und so wurde es gegen Abend nochmal etwas lauter, aber es gab laut Jureczko keinerlei Ausschreitungen mehr im Uelzener Bahnhof.

Von Jörn Nolting

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