Die Volksbank Uelzen-Salzwedel macht sich an die Umgestaltung der östlichen Innenstadt

Ein Quartier verändert sein Gesicht

+
Die beiden rot umrandeten Grundstücke werden von der Volksbank überplant beziehungsweise bebaut. Rechts stand einmal das Katas-teramt, links daneben das ungleich größere Quartier Gudes-,Schmiede-, Mauerstraße.

Uelzen. Die Volksbank Uelzen-Salzwedel steigt in die Stadtplanung ein und will ein ganzes Quartier umgestalten. In einem ersten Bauabschnitt soll voraussichtlich ab kommendem Frühjahr die Katasteramts-Brache mit einem Wohn- und Geschäftshaus bebaut werden.

Danach nimmt sich das Kreditinstitut das Karrree Gudes-, Mauer, Schmiedestraße bis zum Ceka-Parkhaus vor. Dort sollen im Gebäudebestand Handel- und Gewerbe angesiedelt sowie Wohnraum geschaffen werden.

Die Einfahrt zum Innenhof an der Mauerstraße.

„Wir wollen in Uelzen sichtbar werden“, sagt Vorstand Hans-Joachim Lohskamp. Und Vorstandskollege Rainer Adamczyk ergänzt: „In Zeiten niedriger Zinsen wollen wir beständige Einnahmen auch über Mieten generieren.“ Zudem sehen die beiden Vorstände die Investition „als klares Bekenntnis zu Uelzen“. Rund zwei Millionen Euro will die Volksbank in den Bau des neuen Gebäudes auf dem zurzeit leeren Grundstück investieren. „Wir werden das Gebäude seiner Umgebung anpassen“, sagt Architekt Hans-Peter Fischer vom Büro Fischer und Martens.

Hochgezogen werden soll ein vierstöckiger Bau, in dem im Erdgeschoss ein Geschäftsbereich, in der ersten Etage Büros und in den beiden Ebenen darüber hochwertige Wohnungen entstehen sollen. Dazu ein ausbaufähiges Dachgeschoss. Nutzfläche: rund 900 Quadratmeter. Dabei soll auch in Abstimmung mit der Stadt der Kreuzungsbereich Gudes-/Mauerstraße entschärft werden. Wann es nebenan mit der größten Investition in der 120-jährigen Geschichte der Uelzener Volksbank losgehen soll, steht noch nicht fest. „Da haben wir Zeit. Jetzt planen wir und denken auch mal quer“, sagt Adamczyk. Fest steht: Der Innenhof wird durch den Abriss alter Lagerschuppen vergrößert und soll zum Schmuckstück werden. Außengastronomie drängt sich da geradezu auf. Insofern, als dass die Gaststätte „Moin, Moin“ im Planbereich der liegt. Im Erdgeschoss der Gebäude sollen die erforderlichen Stellplätze für Autos platziert werden. Darüber im ersten Obergeschoss Wohnungen und Flächen für Gewerbe.

Von Jens Schopp

Kommentare