Zusteller sendete Briefe zurück / Konzernleitung reagiert

Post entdeckt verschwundenes Haus

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Freie Sicht von der Straße auf die Hausnummer von Charlotte Vianden und Hans Heinrich Lerch: Seit Kurzem erkennt das auch der Postbote wieder.

Uelzen. Das verschwundene Haus von der Ebstorfer Straße 37 A in Uelzen ist wieder aufgetaucht bei der Deutschen Post.

Hier geht's zum AZ-Artikel vom 19. Juli 2014

Die Anwohner Charlotte Vianden und Hans Heinrich Lerch haben jahrelang versucht, einen zuständigen Mitarbeiter bei der Deutschen Post darüber zu informieren, dass ihnen seit 2011 regelmäßig über mehrere Wochen pro Jahr keine privaten und geschäftlichen Briefe zugestellt werden. Nach einem Bericht in der AZ über die Post-Posse hat sich das Ehepaar per Einschreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post AG, Frank Appel, persönlich . . gewendet . – . . und wenige Tage darauf eine Entschuldigung von einem Mitarbeiter des „Kundenservice Konzernleitung“ samt Weinpräsent zur Wiedergutmachung erhalten.

Für Lerch und Vianden, die beide selbstständig sind und unter ihrer Postadresse auch auf Briefe von Kunden warten, ist „die absolut zuverlässige Postzustellung wichtiger“ als das Geschenk. Dennoch sind sie nun optimistisch, dass ihr Haus künftig nicht mehr regelmäßig für mehrere Wochen pro Jahr wie vom Erdboden verschluckt wird. Zumindest haben sie nun den Namen eines Ansprechpartners bei der Post, an den sie sich wenden können, betonen sie.

Von Diane Baatani

Mehr zur Post-Posse lesen Sie am Samstag im E-Paper und in der Printausgabe der AZ.

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