März-Zahlen: Arbeitslosenquote sank in der hiesigen Geschäftsstelle am stärksten

Positive Daten im Kreis Uelzen

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abc Uelzen. Im Bereich der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen ist die Arbeitslosenquote im Monat März am stärksten in der Geschäftsstelle Uelzen zurückgegangen. Die Geschäftsstelle umfasst den gesamten Landkreis Uelzen.

Nach den aktuellen Zahlen ist die Quote in dessen Bereich in den vergangenen vier Wochen um 6,1 Prozent gesunken. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,2 Prozent. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum hatte die Quote noch bei 7,7 Prozent gelegen.

Dennoch: Innerhalb des gesamten Bezirkes der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen rangiert die Uelzener Geschäftsstelle trotz der positiven Entwicklung nur auf dem vorletzten Platz. Lediglich im Landkreis Lüchow-Dannenberg wurde im Monat März mit 11,0 Prozent ein noch schlechterer Wert registriert. Neben Uelzen und Lüchow-Dannenberg setzt sich der Bezirk noch aus der Geschäftsstelle im Landkreis Lüneburg (6,9 Prozent), der Geschäftsstelle Winsen (5,4 Prozent) und dem Spitzenreiter, der Geschäftsstelle Buchholz (4,8 Prozent) zusammen. Im kompletten Bezirk betrug die Arbeitslosenquote 6,4 Prozent (Vorjahr: 6,5).

Bei den Verantwortlichen der Agentur geben die derzeitigen Fakten durchaus Anlass zum vorsichtigen Optimismus. „Die Arbeitslosenzahl hat sich im Vergleich zum Februar deutlich verringert und erreichte im März nahezu das Vorjahresniveau“, heißt es in einer Pressemitteilung. Nicht zu vergessen: „Aufgrund der eisigen Temperaturen, die fast den gesamten März geprägt haben, hatte sich ein Großteil der so genannten Wiedereinstellungen verschoben. Mit steigenden Temperaturen werden in den traditionell witterungsabhängigen Branchen, wie beispielsweise Bau, Landwirtschaft sowie Hotel- und Gaststättengewerbe die saisonalen Beschäftigungseffekte stärker einsetzen.“

Vor dem Hintergrund, dass in den kommenden Monaten für viele Jugendlichen die Gesellenprüfungen anstehen, appelliert Jens Mathias, Geschäftsführer des operativen Bereichs der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen: „Wer noch nicht weiß, wie es nach der Ausbildung weiter geht, sollte sich frühzeitig Klarheit verschaffen.“ Zwar bestehe für die jungen Männer und Frauen keine Pflicht, sich arbeitssuchend zu melden, „doch wer schon während der Ausbildung eine Anschlussarbeit sucht, hat später bessere Chancen“, ergänzte Mathias.

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