Ein Pony...

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. . . wollte der Uhlenköper als Junge immer haben – bekommen hat er aber keines. Völlig ahnungslos hatte er deshalb zugesagt, am Wochenende die Ponys eines Freundes zu pflegen. Das sei kein großer Aufwand, versprach der.

Wasser solle er nachfüllen und seine Lieblinge abends in die Box treiben. So weit, so gut. Blöd nur, dass die flinken Biester eigentlich viel lieber draußen schlafen. Eine halbe Stunde lang war der Uhlenköper auf der Weide herumgekrochen und hatte versucht, sie einzufangen. Selbst mit Äpfeln ließen sie sich nicht überreden. Irgendwann hatte er die Nase voll und ließ die Ponys auf der Weide stehen. Das hätten sie noch nie gemacht, beteuert sein Freund, sie seien immer brav. Aber unser Mann hat sie durchschaut, die miese Masche der beiden, und ist nun froh, Hamster und keine Ponys gehabt zu haben, der Uhlenköper.

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