Ermittler bauen auch auf Hinweise aus Bevölkerung

Überfälle in Uelzen: Polizei zeigt verstärkt Präsenz

+
Die Polizei fragt: Wer hat an der Ecke Ebstorfer Straße/St.-Viti-Straße verdächtige Personen gesehen?

Uelzen. Nachdem Unbekannte am Dienstag- und Mittwochabend an der Hoefftstraße und an der Ecke Ebstorfer Straße/St. -Viti-Straße zwei junge Männer im Alter von 30 und 26 Jahren ausgeraubt haben, zeigt die Polizei im Stadtareal rund um Uelzens Bahnhof verstärkt Präsenz.

„Wir sind auch mit Zivilstreifen unterwegs“, sagte gestern Polizeisprecher Kai Richter auf AZ-Anfrage.

Zurzeit ist noch nicht klar, ob die beiden Taten zusammenhängen. „Das wird geprüft“, so Polizeisprecher Richter. Am Dienstag war ein 30-Jähriger von zwei unmaskierten Männern überfallen worden, am Mittwochabend raubten vier mit Sturmhauben vermummte Täter einen 26-Jährigen aus. Sie flüchteten anschließend in Richtung Bahnhof. Im ersten Fall waren die Täter ihrem Opfer vom Bahnhof aus gefolgt.

Sollten Personen in den nächsten Tagen angegangen werden oder sich verfolgt fühlen, sollten sie auf sich aufmerksam machen und belebte Orte aufsuchen, so Richter. Der Polizeisprecher will die Fälle aber nicht zu hoch hängen, auch noch nicht von einer Straftatserie sprechen. Er nennt Zahlen zu Überfällen in den vergangenen Jahren im Landkreis Uelzen. Demnach gab es 2014 fünf Überfälle im Landkreis, 2015 wurden sieben gemeldet und im ersten Halbjahr 2016 zwei.

Die Polizei bittet bei der Aufklärung der Taten auch um Mitthilfe aus der Bevölkerung. Die Ermittler suchen zum zweiten Überfall Zeugen, die am Mittwochabend gegen 21 Uhr) mehrere Personen im Bereich Nordallee/Schützenplatz wahrgenommen haben. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Telefon (0581) 93 00, entgegen.

Von Norman Reuter

Kommentare