Feuer am Hagenskamp wurde gelegt / Ermittlungen dauern an

Hagenskamp in Uelzen: Polizei sucht Brandstifter

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Von außen ist vom Brand im Haus am Hagenskamp wenig zu sehen, doch in einer Wohnung im ersten Stock wütete ein Feuer.

nre Uelzen. Das Feuer, das am Dienstag in den frühen Morgenstunden in einer Wohnung am Hagenskamp in Uelzen wütete (AZ berichtete), wurde vorsätzlich gelegt.

„Die Brandursachenermittler gehen von einer Brandstiftung aus“, sagte gestern Polizei-Pressesprecher Kai Richter auf AZ-Nachfrage.

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Wer das Feuer legte oder ob Brandbeschleuniger zum Einsatz kamen, dazu wollte sich Richter aus „ermittlungstaktischen Gründen“ gestern nicht äußern. Nur so viel: Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.

Bei dem Brand hatten zwei Bewohner des Sieben-Parteien-Hauses eine Rauchgasvergiftung erlitten, der 40-jährige Mieter der ausgebrannten Wohnung soll nach Polizeiangaben unverletzt geblieben sein.

Rund 60 Feuerwehr- und Rettungskräfte waren am Hagenskamp im Einsatz. Unter anderem mussten sie einen Bewohner des Hauses aus einer Dachgeschosswohnung direkt über der brennenden Wohnung mit einer sogenannten Fluchthaube, die über den Kopf gezogen wird, retten.

Die Polizei bezifferte den Sachschaden im Haus am Tag des Brandes auf rund 100 000 Euro. Von dieser Schadenshöhe gehe man auch gegenwärtig noch aus, sagte Richter.

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