Zahl der Verkehrsunfälle ist 2012 gestiegen / Kollisionen mit Straßenbäumen bleiben ein Problem

Polizei plant mehr Prävention

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Länderübergreifende Radarkontrollen sollen die Unfallzahlen künftig wieder senken. Ende 2012 hatten die beiden Polizeihauptkommissare Andreas Dobslaw aus Uelzen (rechts) und André Kriegbaum aus Salzwedel an der Bundesstraße 71 geblitzt.

dib Uelzen. Die Zahl der Verkehrsunfälle in der Polizeidirektion Lüneburg ist leicht gestiegen. 33 039 Fälle wurden im vergangenen Jahr in den Landkreisen Uelzen, Lüneburg, Celle, Harburg, Heidekreis, Rotenburg, Stade und Lüchow-Dannenberg aufgenommen.

Nach Angaben der Polizei waren es im Jahr zuvor noch 1139 Unfälle weniger. Die Polizei will nun die Präventionsmaßnahmen noch verstärken. Polizeipräsident Friedrich Niehörster berichtete bei der Vorstellung dieser Statistik aber auch, dass die Zahl der Unfalltoten 2012 abgenommen hat. 85 Menschen sind in den acht Landkreisen bei Kollisionen auf der Straße gestorben, 2011 waren es noch 106 Personen. Die Zahlen speziell für den Landkreis Uelzen werden in der kommenden Woche bekanntgegeben.

„Es ist uns gelungen, die ersten Module der Verkehrssicherheitsinitiative 2020 zu beleben“, sagte Niehörster. „Wir haben gezielt Verkehrsüberwachung betrieben, um dem Ziel ,mehr Verkehrssicherheit’ ein Stück näher zu kommen.“ In den vergangenen Monaten waren wie berichtet landesweit und auch länderübergreifend Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt worden. Nach Ansicht des Polizeipräsidenten dürften diese Maßnahmen einen nachhaltigen Effekt haben.

Mehr zu den veröffentlichten Unfallzahlen lesen sie im E-Paper und in der Printausgabe der AZ.

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