Markwardt: „Sind nicht zufrieden“

Politik akzeptiert neues Konzept der HBB: Aldi darf ins Marktcenter

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Die Arbeiten am Marktcenter schreiten voran. Mit Genehmigung eines neuen Bauantrages kann auch der Innenausbau beginnen.

Uelzen. Der Lebensmitteldiscounter Aldi wird anstatt eines Elektronikfachmarktes der zweite Ankermieter im Uelzener Marktcenter. Das hat nun die Uelzener Politik in nicht öffentlicher Sitzung am Montagabend beschlossen.

Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses akzeptierten ein neues Mieterkonzept des Investors HBB, der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft, nachdem Verhandlungen mit möglichen Elektronikfachmärkten für gescheitert erklärt worden waren.

Der Fachanwalt der Stadt Uelzen und die Verwaltung hatten empfohlen, dem neuen Konzept zuzustimmen, weil sonst ein jahrelanger Rechtsstreit, Schadenersatzforderungen und Leerstände drohten. Die Politik hatte zunächst noch ihr Unbehagen bekundet, hat sich nun aber der Auffassung des Anwaltes und der Verwaltung angeschlossen, informierte Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt gestern in einem Pressegespräch.

Neben Rewe als erstem Ankermieter und Aldi werden nach dem Konzept auch zwei Bekleidungs-, ein Schuhgeschäft, ein Drogeriemarkt, ein Bäcker und eine Apotheke einziehen. Nach Aussage des Uelzener Rathaus-Chefs gehe die Politik davon aus, dass es sich um ein „tragfähiges Konzept“ für das Marktcenter handele. „Aber um das noch einmal zu sagen, wir sind nicht zufrieden“, so Markwardt. Ziel sei eigentlich gewesen, einen Elektronikfachmarkt als Zugpferd für das Marktcenter zu bekommen. Nach dem Beschluss der Politik ist es nun an der HBB, einen neuen Bauantrag zur Nutzung des Gebäudes zu stellen. Der bisherige galt noch für den Einzug eines Elektronikfachmarktes. Stimmt die Verwaltung dem neuen Antrag zu, so kann mit dem Innenausbau im neuen Jahr begonnen werden.

Von Norman Reuter

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