Stadt legt Sanierungsprogramm „Altstadt mit Zukunft“auf / Heute Beschlüsse

Pläne für schöneres Uelzen

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Das Sanierungsgebiet besteht aus dem Stadtkern von Uelzen. Immobilienbesitzer sollen hier die Chance bekommen, mit Fördermitteln ihre Häuser zu sanieren.

nre Uelzen. In einem Gebiet von 15,6 Hektar in Uelzens Innenstadt sollen Besitzer von Immobilien in den kommenden Jahren die Chance haben, mit Hilfe von Fördermitteln ihre Häuser zu sanieren.

Mit der Aufnahme in das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ des Landes (AZ berichtete) kann die Stadt nun ihr Sanierungsprogramm „Uelzen 2025 – Altstadt mit Zukunft“ auflegen. Die Satzung einschließlich der Festlegung des Sanierungsgebietes (siehe Karte) will der Stadtrat heute Abend erörtern und beschließen.

Bei dem Programm gehe es ausschließlich um die Sanierung von Privateigentum, erklärt Uelzens Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull. Plätze, Wege und Straßen in öffentlicher Hand würden im Rahmen der Förderperiode nicht verändert, so Scheele-Krogull.

Laufen wird das Programm über einen Zeitraum von zehn Jahren, informiert Stadtsprecherin Ute Krüger. Insgesamt werde die Förderung voraussichtlich bis zu rund 2,5 Millionen Euro betragen.

Die Stadt stockt diese Beträge jährlich um rund ein Drittel aus eigenen Mitteln auf. Für die Unterstützung privater Investitionen würde damit ein Paket von rund 3,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen. „Dies bedeutet den Startschuss für die weitere Entwicklung und Stärkung der Innenstadt“, so Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt. Er setze jetzt auf die Bereitschaft der Anlieger, gemeinsam etwas zu verändern.

Mit dem Landesprogramm werden direkte finanzielle Zuschüsse für Grundstückseigentümer im Fördergebiet genauso wie steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten bei Gebäudesanierungen für die privaten Eigentümer der im Sanierungsgebiet liegenden Immobilien möglich. Ziel des Förderprogramms ist, Stadtkerne mit erhaltenswerten, historischen Gebäuden auf breiter Grundlage zu sichern und zu erhalten. Förderfähig sind beispielsweise Sanierungen der Gebäudefassaden, Dächer, Fenster, Außentüren oder -treppen oder Maßnahmen in Gebäuden zur Verbesserung der Wohnverhältnisse, der Vermietbarkeit von Wohnraum sowie zur ökologischen Aufwertung.

Von Norman Reuter

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