Fahrzeugvermieter profitieren vom Bahnstreik / Geschäfte klagen über Einbußen

Pendler nehmen das Auto

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Mittags ist im Bahnhof normalerweise besonders viel los: Gestern waren selbst die Metronom-Züge leerer als sonst.

Uelzen. Der erste Streiktag im Personenverkehr bei der Deutschen Bahn hat gestern zahlreiche Pendler und Reisende zum Ende der Herbstferien vor Probleme gestellt. Uelzener Autovermieter hatten Hochbetrieb, weil so viele Nachfragen nach Leihwagen kamen.

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Auch die Fernbusse und die Spediteure profitieren von dem Streik. Der Handel in den Bahnhöfen hingegen klagt über Umsatzeinbußen. Dass der Streik bis Montag andauern und den Geschäftsinhabern somit ausgerechnet zum Ferienende das Wochenend-Geschäft vermiesen könnte, verärgerte die Betroffenen im Uelzener Hundertwasser-Bahnhof. Die Bahnhofsmission hat ebenfalls eine Reihe von Begleitungen bei Bahnfahrten absagen müssen, sagt Leiter Wolfgang Scholz.

Erleichtert zeigte sich die Bahn darüber, dass die Zusammenarbeit mit der Uelzener Eisenbahngesellschaft Metronom funktionierte. Wer eine Fahrkarte für einen bestimmten Zug hatte, der nun ausfiel, durfte damit auch den Metronom nutzen.

Von Diane Baatani

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