Partyspaß und gute Laune

Die Fahrgeschäfte begeisterten die Besucher des Stadtfestes. Auswahl gab es genug. Fliegende Haare gab es im BreakDancer.

Uelzen - Von Angelika Jansen. „Super, geil, spitzenmäßig“, hieß es in der Bewertung der Besucherdes Uelzener Stadtfestes, „aufregend schön mit vielen Attraktionen“ und „trotzdem überschaubar“. Sich mit Freunden treffen, mit Bekannten einen Schwatz halten, Musik hören, tanzen, Leute kennen lernen – „alles da, es fehlt nichts.“

Noch nach Stunden kam keine Langeweile auf, „wir entdecken immer noch was Neues, obwohl wir schon den ganzen Tag hier sind.“ Einige fuhren nach dem Frühschoppen Sonnabend kurz nach Hause, um sich „frisch zu machen“ andere meldeten sich für die 90 Minuten ab, um das Spiel der DFB-Auswahl in der Jabelmannhalle oder anderswo zu sehen. Doch schon wenige Minuten nach dem Abpfiff strömten die Besucher am Sonnabend aus allen Richtungen in Scharen wieder in ihre Stadt.

Inzwischen hielten Aussteller, Anbieter von Speisen und Getränken, Moderatoren und Musiker „schwitzend“ die Stellung und vernahmen aus den geöffneten Fenstern der Innenstadtbewohner die Erfolgsmeldungen aus Südafrika. Mehrere lokale Jugendbands, wie The Flames und die Coloured Waves sowie regionale Musikgruppen, wie Helgoländer und die Jagdhornbläser hielten die wenigen trotz des Fußballspieles in der Stadt verbliebenen mit ihren musikalischen Einlagen bei Laune. Abwechslungsreich wurde das vielfältige Musik-Programm durch die Aufführungen von Hobbygruppen mit Poetry-Slam, Break-Dance, Drums Alive, Taekwondo, Afrikanischen Trommeln zahlreichen Anbietern gefragter Waren und spannenden Fahrgeschäften entlang der Schuhstraße. BreakDancer, Auto-Scooter, Top-Spin und noch das Labyrinth am Schnellen Markt wurden jedoch vom Riesenrad – mit 50 Metern das größte das Uelzen je gesehen hat – bei der Besuchernachfrage übertroffen.

„Drums Alive“ präsentierte die Frauengruppe vom TUS Bodenteich mit einem Querschnitt durch ihr Trainingsprogramm.

Ebenso engagiert trommelte die Trommelgruppe Lüder „Hakuna Matata“ bei 36 Grad im Schatten auf der Bühne an der Gudestraße Trommelstücke aus Westafrika. Die angemeldeten Teilnehmer des Poetry Slam versagten sich – „Lampenfieber oder stimmliche Schwächen“ vermutete die Initiatorin, die ihr eigenes Gedicht tapfer in der Mittagssonne konkurrenzlos vortrug.

Pfadfinder und Kinderfeuerwehr Kirch-Westerweyhe, Stadttouristik und Jugendpflege der Stadt mit Moderator Peter Hellström boten ein zum Teil feuchtfröhliches abwechslungsreiches Spaß-Programm für alle Kinder an. Heart Rock Café toppte spielend mit seinem Neue-Deutsche-Welle-Special den Kurzauftritt von Hubert Kah am Freitag, der mit seiner Band nicht an alte Zeiten anknüpfen konnte, sondern sogar eingefleischte NDW-Fans enttäuschte, die sich dann am Sonnabend vor der Bühne am alten Rathaus von Heart Rock Café versöhnten. Sie begeisterten „völlig losgelöst“ am „Sternenhimmel“ und mit „Carbonara“ im Sperrbezirk von „Rosi“.

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