Anlage am Bahnhof weist Schäden am Beton und Mauerwerk auf

Uelzens Parkpalette ist ein Sanierungsfall

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Das Parkhaus am Bahnhof nutzen viele Berufspendler. Nun muss es saniert werden. Wann dies der Fall sein wird, ist noch unklar.

Uelzen. Das Parkhaus an der Kaiserstraße/Ecke Margeretenstraße in Uelzen ist sanierungsbedürftig.

Die Anlage in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, in der viele Berufspendler ihre Fahrzeuge abstellen, um mit Zügen weiterzufahren, weise Schäden an Betonbauteilen und im Mauerwerk auf, erklärt die Hansestadt Uelzen auf Anfrage und bestätigt damit entsprechende AZ-Informationen. Sofortmaßnahmen müssten nicht getroffen werden, so Stadtsprecherin Ute Krüger. Aber: Für das Oberdeck des Parkhauses werde bis zu einer Sanierung eine Gewichtsbeschränkung von 2,5 Tonnen je Fahrzeug angeordnet.

Erbaut wurde das Parkhaus als Park&Ride-Anlage 1995. Es bietet 390 Fahrzeugen Platz. Vor zweieinhalb Jahren wurden die komplette Beleuchtungsanlage und auch Stromleitungen des Parkhauses erneuert. Die Stadt schloss dazu einen sogenannten Contracting-Vertrag. Die Idee: Der Vertragspartner übernimmt die Kosten für die Arbeiten. Die Stadt indes spart durch neue LED-Technik bei den Stromkosten und zahlt den Differenzbetrag zu den bisher üblichen Kosten über einen Zeitraum von fünf Jahren an den Vertragspartner.

Nun erweist sich das Gebäude selbst als baufällig. Ein Sanierungskonzept muss nach Angaben der Hansestadt noch vom Gebäudemanagement erstellt werden. Erst danach könnten auch Aussagen zu den Kosten für die Sanierung und zur der Länge der Sanierungsarbeiten getroffen werden. Nach dem heutigen Kenntnisstand, so die Hansestadt gegenüber der AZ, werde sich die Instandsetzung auf einzelne Bauteile beschränken. Der Eingriff in das neue Beleuchtungssystem sei damit voraussichtlich auch begrenzt.

Von Norman Reuter

Parkpalette: Anlage an Uelzens Bahnhof weist Schäden auf

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