Neues Zentrum des Paritätischen eingeweiht / Abschied von Geschäftsführerin

Ein sozialer Meilenstein

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Vor allem im mittleren Gebäudeteil hat sich viel getan – hier ist ein Außenbereich für die Tagespflege entstanden.

Uelzen. Es war ein Abschied und Neubeginn zugleich: Mehr als 100 Gäste würdigten gestern Vormittag die Arbeit der Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Uelzen, Gudrun Schwarz, die in den Ruhestand geht.

Gleichzeitig feierten sie aber auch die Einweihung für das neue Sozialzentrum des Paritätischen an der Veerßer Straße, das Schwarz auf den Weg gebracht und realisiert hatte. Und nicht zuletzt wegen dieses „Meilensteins“, wie ihn der Vorstandsvorsitzende des Paritätischen in Niedersachsen, Christian Boenisch, nannte, wurde Gudrun Schwarz gestern Vormittag gebührend gewürdigt. Ihr Nachfolger ist Stefan Müller-Teusler.

Neben Kurt Spannig, Beiratsvorsitzender des Paritätischen in Uelzen, Christian Boenisch, Bürgermeister Otto Lukat und Landrat Dr. Heiko Blume sowie dem Paritätischen-Bezirkssprecher Klaus-Dieter Fortmeyer bescheinigte auch Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt der scheidenden Geschäftsführerin eine sympathisch-direkte Art, Geradlinigkeit, Kompetenz und ganz viel Humor. Die Ministerin hatte, als sie noch Zuständige im Landesverband des Paritätischen war, die Anfänge des neuen Sozialzentrums mit begleitet und unterstützt. Für sie war es daher gestern ein besonderer Termin, das 2,8 Millionen Euro schwere Projekt mit zu eröffnen, das aus der einstigen Landwirtschaftsschule ein modernes Zentrum für soziales Miteinander, Tagespflege, Wohnen und vieles mehr gemacht hat. Rundt schlug aber auch mahnende Töne an. Denn bei aller Freude über den Neubau müsse man dafür sorgen, dass die pflegerische Arbeit derer, die dort wirken, auch gewürdigt werde.

Von Ines Bräutigam

Einen weiteren Artikel zum Neubeginn des Paritätischen finden Sie am Freitag in der AZ.

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