Nach schwerem Unfall auf der Stadtumgehung: Lkw-Bergung voraussichtlich heute

Ein Opfer weiter in Lebensgefahr

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war am Mittwochnachmittag auf der Bundesstraße 4 im Einsatz. Foto: Mitzlaff

tm Uelzen. Nach dem schweren Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag auf der Stadtumgehung schwebt eine 59-jährige Frau aus Suderburg weiter in akuter Lebensgefahr.

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Bei dem Unfall in Höhe der Anschlussstelle Bad Bodenteich war eine 73-jährige Wolfenbüttelerin gestorben, nachdem sie mit ihrem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Sattelzug kollidiert war. Der Lkw geriet dadurch ebenfalls auf die Gegenfahrbahn, die Suderburgerin, die in einer Kolonne hinter dem Wolfenbütteler Auto fuhr, hatte keine Chance, dem Sattelzug auszuweichen (AZ berichtete).

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Derweil wären bei diesem schwersten Unfall auf der Bundesstraße 4 in diesem Jahr fast noch mehr Opfer zu beklagen gewesen. Denn in der Fahrzeugkolonne, die dem Lastwagen entgegenkam, befanden sich auch zwei Autos mit vier jungen Leuten sowie einer Mutter mit zwei Kindern. Sie konnten einen Zusammenstoß mit dem Lkw nur um Haaresbreite verhindern.

Der polnische Sattelzug, dessen Führerhaus sich im Seitenstreifen metertief in den Boden gebohrt hat, soll voraussichtlich heute Vormittag mit einem Spezialkran geborgen werden. Dazu muss die Bundesstraße 4 erneut für längere Zeit voll gesperrt werden.

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