Verkehrsuntersuchung empfiehlt Einbahnstraßen-Regelung für Ripdorfer Straße / Politik entscheidet

Ohne Stress durch Uelzens Nadelöhr

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Gleich nach dem Einbiegen in die Ripdorfer Straße besteht die Gefahr einer Kollision. Die Straße ist eng – sich begegnende Autos müssen sich aneinander vorbeizwängen.

Uelzen/Landkreis. Es sind Szenen, wie sie täglich zigmal an der Einfahrt zur Ripdorfer Straße zu erleben sind: Ein Auto schert mit Schwung vom Hammersteinkreisel in die Straße ein, der Fahrer geht in die Eisen – ihm kommt ein anderer Pkw entgegen.

Die Autos zwängen sich aneinander vorbei. Kommt ein größeres Fahrzeug, bleibt einem der beiden Beteiligten nichts anderes übrig, als auf den Parkplatz des Hotels am Hammersteinplatz auszuweichen. Genervte Blicke, gelegentlicher Einsatz von Autohupen.

Die Ripdorfer Straße ist gleich zu Beginn hinter dem Kreisel ein Nadelöhr – und sie ist stark frequentiert. Das DRK-Zentrum und Bereitschaftsärzte haben dort ihren Sitz. Wer von Norden aus in die Stadt fahren und Ampeln „sparen“ will, nutzt sie. Die Unfallkommission hat bereits auf die Gefahren am Hammersteinplatz beim Einbiegen hingewiesen. Die Stadt hat vor diesem Hintergrund prüfen lassen, ob die Straße nicht künftig zur Einbahnstraße werden sollte (AZ berichtete). Ergebnisse liegen nun vor. Eine Verkehrsuntersuchung durch ein Planungsbüro empfehle die Einrichtung einer Einbahnstraßen-Regelung vom Hammersteinkreisverkehr bis zur Lindenstraße, so Stadtsprecherin Ute Krüger auf AZ-Anfrage. [...]

Von Norman Reuter

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