Offensive für die Vielfalt

Spaß für jedes Alter, auch mit kleinen Aktionen: Der Kultursommer vor einem Jahr lief über drei Wochen. Archivfoto: Mahler

mr Uelzen. Unter dem Slogan „Kultur im Sommer“ plant der Kulturkreis Uelzen in Zusammenarbeit mit Citymanager Jochim Lotz für die Uelzener Kulturveranstaltungen im nächsten Sommer eine gemeinsame Plattform. „Wir wollen einfach darstellen, was in dieser Stadt im Sommer alles geboten wird“, erläuterte Kulturkreis-Vorsitzender Georg Lipinsky jetzt im Kulturausschuss diesen neuen Ansatz.

„In Uelzen ist unglaublich viel los, auch wenn manche quaken, dass dies nicht der Fall sei. Daher müssen wir offensiv mit dem umgehen, was wir haben“, sagte Lipinsky und erntet dafür bei den Ausschussmitgliedern große Zustimmung.

Zwischen Juli und September des nächsten Jahres sind in der Stadt der Weinmarkt, Sommerkonzerte in St. Marien, die Internationale Sommerakademie mit Meisterkursen für Pianisten und Kammermusiker, das UelzernOpenR und die Schlosswochen geplant, zählte Lipinsky auf. Aber auch Reinhard Schamuhn mit seinem Kreativen Speicher, den Kunstverein und den Bund Bildender Künstler, die Bücherei und die Buchhandlung Decius sowie Uelzens Nachtwächter will er in das Konzept einbauen.

Während es vor einem Jahr beim „Uelzener Kultursommer“ über drei Wochen ein konzentriertes Programm gab, ist für 2011 bei „Kultur im Sommer“ flankierend zu den Veranstaltungen der vier Monate als ein Höhepunkt an einem August-Wochenende ein „Kunsthandwerkermarkt mit Entertainment“ auf dem Herzogenplatz vorgesehen.

Lipinsky und Lotz sind derzeit auf Sponsorensuche. „Erste Geldgeber haben wir bereits“, erklärte Lipinsky. Er hofft, dass im Rahmen der Haushaltsberatungen auch von Seiten der Stadt Geld bereit gestellt werden kann.

Ziel ist, „Kultur im Sommer“ als gemeinsame Plattform auch über die Kreisgrenzen hinaus bekannt zu machen und so für Uelzen und seine Attraktivität zu werben, betonte der Kulturkreis-Vorsitzende.

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