ÖPNV-Konzept: Betrieb wehrt sich gegen Vorwürfe / Keine Rückzahlung

RBB geht in die Offensive

+
Bei der RBB steht Arbeit an: Etwa 30 eigene Busse sind im Kreis unterwegs.

Uelzen/Landkreis. Die Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB) geht in Sachen gescheitertes ÖPNV-Konzept nun in die Offensive.

Die RBB wehrt sich gegen Vorwürfe der Verkehrsgesellschaft Nordost-Niedersachsen (VNO), dass die vorgelegten Zahlen zu den Kosten des neuen Liniennetzes nicht nachvollziehbar gewesen und erst nach mehrmaligen Drängen vorgelegt worden seien.

Gegenüber der AZ hatte die VNO schriftlich erklärt: „Es bleibt festzuhalten, dass die RBB – trotz entsprechender Forderungen nach einer Kostenermittlung – Aussagen zu den Kosten nur zögerlich vorlegte(...)“ Und: „Zudem waren die Zahlen nicht nachvollziehbar. “ Zuletzt hatte der Geschäftsführer der VNO, Dietmar Opalka, während der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses diese Kritik an der RBB vor der Kreispolitik wiederholt. Der VNO sei es nicht gelungen, transparente Daten zu den Kosten zu bekommen, sagte Opalka bei der Sitzung, zu der die RBB nicht eingeladen war.

Sie meldet sich nun zu Wort: „Wir haben sämtliche Daten zugänglich gemacht, mit denen die Kostenermittlung nachvollziehbar war. Dazu gehörten auch Exceltabellen“, betont Alexander Möller, Vorsitzender der Regionalleitung Nord bei der RBB, in einem eigens für diese Klarstellung einberufenen Pressegespräch. [...]

Von Norman Reuter

Mehr steht heute in der AZ und im E-Paper.

Mehr zum Thema

Kommentare