Klinikum: Themenabend rund um den Brustkrebs

Neue Techniken zur Frühdiagnose

+
Symbolfoto

ib Uelzen. Die Brustkrebserkrankung (Mammakarzinom) ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jedes Jahr erkranken etwa 70 000 an Brustkrebs, etwa jede zehnte Frau ist im Laufe ihres Lebens betroffen.

Krebszellen können in den Milchgängen oder Drüsenläppchen der Brust entstehen, sich unkontrolliert vermehren und durch Blut- und Lymphgefäße im Körper ausbreiten.

Über neue Techniken zur Frühdiagnose, operative und postoperative Behandlung des Brustkrebs wird beim nächsten Themenabend „Rund um die Gesundheit“ im Klinikum Uelzen informiert. Der Oberarzt Gynäkologie und Geburtshilfe, Jorge Solsona Moreno, ist Referent des Abends, der um 19 Uhr im Foyer des Klinikums (Ebene -1) beginnt. Denn: Veränderungen in der Brust können dank neuer Mammographietechniken – digitale Mammographie – früher erkannt werden. Sogar bevor die eigentliche Krebserkrankung entsteht. Diese Vorstufen sind einfacher zu behandeln und ihre Entfernung vermeidet kurz- oder mittelfristig eine sichere bösartige Entwicklung.

Neuerungen gibt es auch in der chirurgischen Behandlung des Brustkrebs: Wenn Brustkrebszellen noch nicht in andere Organe metastasiert sind, kann auf die bisherige Methode der Lymphknotenentfernung in der Achselhöhle verzichtet werden. Durch Markierung und Entfernung sogenannter Wächter-Lymphknoten kann die Lebensqualität der Patientinnen gesteigert werden.

Die meisten Neuerungen gibt es jedoch in der Nachbehandlung. Entweder werden eine Strahlentherapie, antihormonelle Behandlung, Chemotherapie und/oder Antikörpertherapie eingesetzt, um eine Wiederkehr der Krebserkrankung zu verhindern. Mit der Entwicklung neuer genetischer Antikörper werden die Mechanismen, durch die die Zellen sich vermehren, gezielt blockiert.

Kommentare