Kreis plant Ausbau bei Emern, Höver und Nestau / Hoffnung auf Bundeszuschüsse

Neue Decken für drei Straßen

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Der Ausbau der Kreisstraße 45 zwischen Höver und Oetzendorf ist eines der Vorhaben des Landkreises in diesem Jahr. Neue Fahrbahndecken sind auch auf der K 5 zwischen Emern und Gavendorf und auf der K 16 zwischen Nestau und der B 71 geplant.

Uelzen/Landkreis. Aller guten Dinge sind drei: Dieses Sprichwort trifft auch auf das Straßenbauprogramm des Landkreises Uelzen zu.

Denn im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen immer nur eine Kreisstraße pro Jahr ausgebaut wurde, sind für 2014 gleich auf drei Strecken im Kreisgebiet Baumaßnahmen geplant. Das kündigt Frank Peters, zuständiger Dezernent beim Landkreis, im AZ-Gespräch an.

Das größte Projekt des Jahres ist der Ausbau der Kreisstraße 5 zwischen Emern und Gavendorf. Auf diesem 3,2 Kilometer langen Abschnitt soll die marode Fahrbahn eine neue Tragschicht bekommen. Die Gesamtkosten betragen nach Berechnungen der Kreisverwaltung 553 000 Euro.

Auch die Fahrbahn der K 45 zwischen Oetzendorf und Höver (1,8 Kilometer) wird erneuert. Hier wird mit Kosten von 255 000 Euro gerechnet. Zudem steht der Ausbau der K 16 zwischen Nestau und der Einmündung in die B 71 auf dem Programm. Dieser etwa ein Kilometer lange Abschnitt soll rund 164 000 Euro kosten. Bei allen drei Projekten sei der Ausbau auf freier Strecke geplant, nicht aber in den Ortsdurchfahrten, erklärt Peters.

Der Landkreis hofft dabei auf finanzielle Zuschüsse nach dem Entflechtungsgesetz. Dabei handelt es sich um Bundesmittel zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden. 70 Prozent der Kosten würden vom Bund getragen, die restlichen 30 Prozent müsste der Landkreis übernehmen. „Wir bauen aber nur, wenn wir die Bewilligungsbescheide bekommen“, sagt Peters. „Allerdings haben wir Hinweise, dass die Chance für uns gut sind.“

Über die Zuschüsse entscheidet die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. In deren Finanztopf seien noch Mittel vorhanden. Daher habe der Landkreis die Mitteilung bekommen, dass insgesamt drei Straßenbauprojekte gefördert werden könnten, berichtet Peters. Der Ausbau sei für den Sommer vorgesehen, und zwar unter Vollsperrung der Strecken. Die Arbeiten würden aber jeweils nur „einige wenige Tage dauern“, eine Umleitung werde ausgewiesen.

Unabhängig von diesen drei Vorhaben geht der Ausbau der K 9 bei Suderburg in diesem Jahr weiter. „Das letzte Teilstück soll deutlich vor dem Sommer fertig gestellt werden“, betont der Dezernent. Wie berichtet, hatte der erste Bauabschnitt 2012 begonnen, im Folgejahr wurden die Arbeiten im zweiten Abschnitt fortgesetzt.

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