Spätestens übernächste Woche wird die Umleitung in der Innenstadt umgekehrt

Nächste Umleitung für Uelzen rückt näher

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Als im Juni der Johnsburgkreisel noch nicht Richtung Innenstadt gesperrt war, kam es zu langen Rückstaus. Als die meisten Autofahrer über Neu Ripdorf fuhren, entspannte sich die Situation.

Uelzen. Nach der Umleitung ist vor der Umleitung: Spätestens am übernächsten Wochenende wird die Strecke durch die Uelzener Innenstadt umgekehrt.

Im Zuge der Sanierung der Bundesstraße  4 wird der Verkehr erneut umgelenkt, so Gesa Schütte von der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg. Bis Mitte September müssen die Autofahrer im Stadtgebiet noch mit den Umleitungen leben.

Nachdem der Verkehr von Norden kommend auf der Abfahrt Molzen von der Fernstraße genommen wird, müssen die Kraftfahrer in knapp zehn Tagen auf der Abfahrt Groß Liedern die Bundesstraße verlassen. Erfreulich in diesem Zusammenhang: Aus dem Johnsburgkreisel wird man wieder in alle Richtungen abfahren können. Also auch auf die Birkenallee in Richtung Stadtmitte. Somit könnte sich die zu manchen Tageszeiten teilweise dichte Verkehrslage auf den Marktstraßen in der Innenstadt entzerren.

Gleichwohl wird sich durch die zunächst letzte Umleitung der Baumaßnahme der Verkehr auf der Groß Liederner Straße über den Ostring ballen.

Dass die gerade einmal 15 Jahre alte Uelzener Ortsumgehung generalüberholt werden müsse, liege auch an der seinerzeit verarbeiteten Schlacke. Die sei porös. Insofern haben Wasser und Streusalz den Alterungsprozess beschleunigt, sagte Gesa Schütte Anfang Februar im Uelzener Rathaus. Bis zum September sollen die Arbeiten für dieses Jahr auf der Bundesstraße abgeschlossen sein. Im kommenden Jahr soll dann der Streckenabschnitt bis zur Anschlussstelle Holdenstedt saniert werden, kündigte die Behörde seinerzeit an.

Bei der ersten Umleitung durch die Stadtmitte war es zu Anfang zum Teil zu etwas chaotischen Verkehrssituationen gekommen. Zunächst war der Johnsburgkreisel nicht gesperrt. Schließlich wurde dann noch die Grünphase der Ampel Tile-Hagemann-/Groß Liederner Straße auf 45 Sekunden verlängert. Das ging nicht ohne eine kleine Panne ab. Zunächst wurde die falsche Spur mit einem längeren Takt versehen. Als am Ende alles richtig getaktet war, floss der Verkehr auch wieder einigermaßen zügig über den Ostring.

Nervig wird es bis Mitte kommenden Monats weiter noch für die Anlieger des Uelzener Ostringes bleiben. Dort fühlen sich alteingesessene Anlieger an die Zeiten erinnert, zu denen es die gerade in der Sanirungsphase steckende Bundestraße 4 als Ortsumgehung in Uelzen in dieser Form noch nicht gab.

Von Jens Schopp

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