Nächste Kita eröffnet

Verkleidet als Marlene Jaschke begrüßte Kindergartenleiterin Elke Augustin auf der Eröffnungsfeier des DRK-Kindergartens Ilmenauufer Bürgermeister Otto Lukat.

Uelzen - Von Diane Baatani. Das neue Gebäude der DRK-Kindertagesstätte Ilmenauufer ist offiziell eröffnet. 30 Krippenkinder und 25 Drei- bis Sechsjährige werden seit diesem Monat auf den knapp 500 Quadratmetern betreut. Damit sind die neuen Räumlichkeiten des Kindergartens 20 Quadratmeter kleiner geworden, als sie vorher waren, dafür haben sind sie nach den aktuellen energetischen Richtlinien gebaut worden. Auf dem Dach gibt es zusätzlich eine Photovoltaikanlage.

Rund 950 000 Euro hat der Neubau gekostet. Im Dezember vergangenen Jahres war das alte Gebäude abgerissen worden, weil eine Sanierung nötig gewesen wäre, die auch „im sechsstelligen Bereich“ gelegen hätte, wie DRK-Kreisvorsitzender Konrad Lampe auf der gestrigen Eröffnungsfeier betonte.

„Meine Güte, warum geht das hier nicht voran?“, hat sich Elke Augustin, Leiterin der DRK-Kindertagesstätte Ilmenauufer in Uelzen, während der letzten Monate manches Mal gedacht. Das hat sie verkleidet als Komödiantin Marlene Jaschke in ihrer kleinen Überraschungseinlage bei der feierlichen Eröffnung erklärt. Beruhigende Worte seien dann von Projektplaner Christian Böker gekommen: „Sie müssen immer nur lächeln, dann geht alles gut.“ „Und es ist doch alles gut geworden, Herr Böker“, bedankte sie sich in der für Jaschke so typischen Tonlage, schwankend zwischen mehreren Oktaven.

Von Anfang Dezember bis Ende Juli waren die Kinder aus dieser Einrichtung im ehemaligen Betriebskindergarten der Uelzener Klinik untergebracht. Die Attraktion des Standortes waren jeden Tag aufs Neue die Rettungshubschrauber, die vor den Fenstern landeten. „Wir bekommen wir bloß die Hubschrauber hierher?“, fragte sich nun DRK-Vorsitzender Konrad Lampe, „darüber muss noch nachgedacht werden.“ Das scheint aber für die Beteiligten das einzige bislang nicht gelöste Problem zu sein. Ursprünglich hatte der Bau des neuen Kindergartengebäudes schon Anfang des Jahres beginnen sollen. Bedingt durch den harten Winter starteten die Arbeiten erst im April und der Einzug verzögerte sich um einige Monate. „Ende gut, alles gut“, lautete deshalb das Motto bei der Einweihungsfeier, betonten Elke Augustin und DRK-Kreisgeschäftsführer Heinz Meierhoff.

Mit den beiden Krippengruppen und der einen Kindergartengruppe in dem neuen Gebäude ist nun die Lücke an der Mehrgenerationenmeile geschlossen. Sie sind umgeben von der Krippen-Außenstelle dieser Einrichtung, dem Wohnheim für Senioren und dem Jugendzentrum, in dem auch Hortplätze eingerichtet sind. „Da kann man sicherlich noch einige zusätzliche Ideen schöpfen“, zeigte sich Bürgermeister Otto Lukat offen. Marlene Jaschke jedenfalls leitete zur Begrüßung ein Quiz an, das Lukat gewonnen hat. Als sie ihm als Preis einen DRK-Kugelschreiber übergab, erklärte sie: „Wenn Sie das Geschenk benutzen, dann können Sie doch auch weitere Verträge mit dem DRK unterschreiben, Herr Luggat.“

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