Ursache weiter unklar

Nach Großbrand bei Nordzucker: LKA ermittelt

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Nach dem Großbrand bei der Zuckerfabrik wird mit einem Radlader der Zucker aus dem beschädigten Silo geschaufelt.

Uelzen.  Brandermittler untersuchen auf dem Gelände der Uelzener Zuckerfabrik noch immer die mögliche Ursache für den Ausbruch eines Feuers im neuen Silo am Donnerstagnachmittag. Die Beamten waren mit zwei Kollegen der Brandursachenkommission des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft vor Ort.

Bis jetzt gelte weiterhin, dass „wir weder eine technische Ursache noch irgendeine Art von Brandstiftung ausschließen können“, so Richter.

Bilder vom Brand

Großbrand bei Nordzucker in Uelzen

Dass Schweißarbeiten in der Nähe das Feuer verursacht haben könnten, will er nicht bestätigen. Nach Aussage von Tanja Schneider-Diehl, Pressesprecherin von Nordzucker, hat es in der Nähe der Stelle, wo der der Brand offenbar ausbrach, keine Schweißarbeiten gegeben. Es hätten auf dem ebenerdigen Gelände Bauarbeiten an einem Fundament für einen neuen Melasse-Tank stattgefunden – nicht in 80 Meter Höhe, macht sie den räumlichen Unterschied deutlich.

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Heute wurde der Zugang zum Seitentor des Silos präpariert, um den Untergrund für Radlader zu sichern. Diese sollen an das Silo heranfahren können und den Zucker, der durch ein dreimal vier Meter großes Tor herausgelassen wird, abtransportieren. Welche Konsistenz der verbrannte Zucker hat und wie die Masse aus dem Silo herausgelassen werden soll, war nach Angaben von Schneider-Diehl bis gestern noch immer unklar.

Von Diane Baatani

Video vom Nordzucker-Brand

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