Oktoberfest in Uelzen lockte am Freitag und Sonnabend zahlreiche Besucher / Festumzug am gestrigen Sonntag

Mordsgaudi auf dem Herzogenplatz

+
Gaudi im Festzelt am Sonnabend: Alt und Jund feierte ausgelassen miteinander.

Uelzen. Wer da glaubt, die Norddeutschen seien unterkühlt und können nicht feiern, sah sich getäuscht: zwei Abende lang herrschte Ausnahmezustand im Festzelt auf dem Herzogenplatz.

Bei einer Maß Bier und stilechten „Brezen“ wurde ausgelassen geschunkelt und getanzt.

Impressionen vom Freitag

O'zapft is in Uelzen (Freitag)

Die beteiligten Bands „Die Bamberger“ und „AllGeier“ sorgten für die passende musikalische Unterhaltung, sodass auf den Sitzgarnituren weniger gesessen, als vielmehr gestanden wurde. Nach dem Fassanstich durch Bürgermeister Otto Lukat und die amtierende Wittinger Bierkönigin Nina Spiller stieg die Stimmung im mittlerweile gut gefüllten Zelt. Spielten „Die Bamberger“ anfangs noch traditionelle Volksmusik, so tauschten sie im Verlauf des Abends „Quetschkommode“ und Akustikgitarre gegen E-Gitarren aus. Bei Rock- und Pophits aus den aktuellen Charts war ab sofort kein Halten mehr.

Impressionen vom Sonnabend

O'zapft is in Uelzen (Sonnabend)

Am Samstag zog es noch mehr Feierwillige in das Festzelt auf den Herzogenplatz. Viele Besucher machten das Wochenende zur Dauerfete und waren bereits den zweiten Abend zum Oktoberfest aufgebrochen.

Kaum ein Durchkommen in den Tischreihen, die Band „AllGeier“ brachte mit ihren deutschsprachigen Fetenhits das Zelt zum Kochen. Immer wieder suchten sie den Kontakt zum Publikum: „Uelzen, ihr seid der Wahnsinn“. Vielfach war zu beobachten, dass Alt und Jung zusammen feierten, viele junge Erwachsene hatten ihre Eltern mitgebracht, so wurde das Oktoberfest zum Mehrgenerationen-Tummelplatz.

Von Oliver Huchthausen

Kommentare