Lokale Aktionsgruppe: 35 Projekte bislang gefördert / Anträge noch möglich

Millionenschwere Hilfe

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Die Radwegebeschilderung im Landkreis war eines von 35 Projekten, die mit Leader-Mitteln in den vergangenen sechs Jahren finanziert wurden. Für weitere Maßnahmen können noch Anträge gestellt werden.

nre Uelzen/Landkreis. 35 Projekte hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Heideregion Uelzen, die für die Verteilung von Leader-Fördermitteln zuständig ist, in den vergangenen sechs Jahren unterstützen und auf den Weg bringen können, wie nun die LAG Bilanz zog.

Zu den Projekten gehören unter anderem die Radwegebeschilderung im Kreis, das Gutachten „Wieren 2030 – Eine Dorfgemeinschaft packt an“, der Skulpturenpfad in Bienenbüttel und die DRK-Begegnungsstätte in Rosche dazu.

Fast zwei Millionen Euro Fördermittel aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds wurden in die Projekte zur ländlichen Entwicklung in unterschiedlichen Themenfeldern bereits investiert. Ein kleiner Rest ist im Leader-Topf noch übrig, der bis Jahresende verteilt werden soll. Dafür ruft die Lokale Aktionsgruppe auf, Projektideen einzureichen. Gefördert werden können sowohl touristische und kulturelle Projekte als auch Maßnahmen rund um das Dorfleben, die Erhaltung von historischen Gebäuden bis hin zur Umsetzung von Naturschutzprojekten. Anträge können die Gemeinden des Landkreises, Kirchen, Vereine, aber auch Privatpersonen stellen. Wichtig ist, so die LAG, dass die Vorhaben nicht im Stadtzentrum von Uelzen liegen und in die Finanzierung des Vorhabens auch öffentliche Gelder fließen. Kurz: Es muss eine öffentliche Kofinanzierung bestehen. Mögliche Geldgeber wären hier die Gemeinden, der Landkreis selbst oder bestimmte anerkannte Stiftungen, wie die Sparkassen- oder Volksbankstiftung.

Gibt es Ideen zum Beispiel für den Ausbau eines Vereinsheims oder die Sanierung eines historischen Gebäudes in der Gemeinde, zu der die Finanzierung aber noch nicht sichergestellt wurde, können sich Initiatoren kurzfristig mit dem Regionalmanagement der Leader-Region in Verbindung setzen: Anna-Sophie Wurr, KoRiS – Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung, ist per Telefon unter (0511) 59 09 74 30 oder per Mail unter wurr@koris-hannover.de erreichbar. Etwas Eile ist dabei allerdings geboten, denn die Förderung muss noch in diesem Jahr beantragt werden. Die nächste Sitzung, in der die Lokale Aktionsgruppe über die Vergabe der Mittel entscheidet, findet am 13. November 2013 statt.

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