Millionen für die Schulen

Auf dem Gelände der Berufsbildenden Schulen I an der Scharnhorststraße in Uelzen wird zurzeit für rund 600 000 Euro eine Maschinenhalle gebaut.

Uelzen/Landkreis - Von Bernd Schossadowski. Der Kreis Uelzen hat die Sommerferien für umfangreiche Baumaßnahmen an Schulen in seiner Trägerschaft genutzt. Die Investitionen belaufen sich auf mehrere Millionen Euro, von denen ein Großteil aus dem Konjunkturpaket II des Bundes stammt.

Drei Projekte stehen im Mittelpunkt. Zum einen werdendie Berufsbildenden Schulen (BBS) I in Uelzen einer Frischzellenkur unterzogen. So wird am Standort Scharnhorststraße zurzeit für rund 600 000 Euro eine Maschinenhalle für die Berufsfachschule Metalltechnik errichtet. „Damit sollen die Arbeitsabläufe der praxisbezogenen Ausbildung der Schüler verbessert werden“, erklärt Eckhard Schneider, Leiter des Amtes für Liegenschaften und Gebäudewirtschaft beim Kreis.

In den BBS I an der Wilhelm-Seedorf-Straße in Uelzen hat sich ebenfalls etwas getan. Dort wurde ein Fahrstuhl installiert, der behinderten Schülern den Zugang zu allen Räumen ermöglicht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 70 000 Euro.

Die mit Abstand umfangreichsten Umbauten gibt es jedoch an der KGS in Bad Bevensen. Dort investiert der Landkreis 3,6 Millionen Euro, die ebenfalls überwiegend aus dem Konjunkturpaket stammen. Das Augenmerk liegt unter anderem auf dem Bereich der energetischen Sanierung. Darunter fallen Maßnahmen, durch die Energie-Einsparungen erreicht werden sollen. Zudem wurde die KGS bereits umfangreich in den Bereichen Elektro, Lüftung und Brandschutz modernisiert.

Seit November 2009 laufen dort bereits die Arbeiten. Geplant ist, sie bis Ende des Jahres weitgehend abzuschießen. „Der Schwerpunkt der Baumaßnahmen soll jedenfalls bis dahin erledigt sein“, zeigt sich Schneider zuversichtlich.

Auch in den BBS II/Georgsanstalt und in der Uelzener Pestalozzischule sind Baumaßnahmen geplant. Mehr dazu lesen Sie am Dienstag in der AZ.

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