Weihnachtswetter: Von Tauwetter bis Eisregen ist alles möglich

Milde kämpft gegen Kälte

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Entweder taut es oder gefrierender Regen sorgt für chaotische Straßenerhältnisse – aber was eine weiße Weihnacht angeht, da hält sich AZ-Wettermann Reinhard „Zaki“ Zakrzewski eher bedeckt.

Uelzen/Landkreis. Knapp eine Woche vor Weihnachten ist es Zeit, einen ersten vorsichtigen Blick auf das mögliche Festtagswetter zu werfen.

Wird es romantisch-weiß wie vor zwei, oder so schmutzig-grün wie im vergangenen Jahr? Um es vorweg zu nehmen: Die Chancen auf weiße Weihnachtstage sind nicht besonders groß, obwohl immer noch erhebliche Unsicherheiten bei der genauen Wetterentwicklung bestehen.

Schon seit etlichen Tagen ringen zwei riesige Luftdruckgebilde um die Vorherrschaft in Mitteleuropa. Zum einen pumpt ein mächtiger Sturmwirbel über dem Ostatlantik sehr milde Meeresluft Richtung Kontinent, zum anderen hält ein etwa gleichstarkes russisches Winterhoch mit eisiger Ostluft dagegen. Bis zum Wochenende hatte es die Oberhand, doch seitdem hat der Durchmarsch von Tauwetter aus Westen den Winter nach Polen verdrängt. So erwartet uns auch morgen noch tagsüber viel Nebelgrau und einige Plusgrade, in der Nacht auf Donnerstag aber schon leichter Frost. Grund ist das Russlandhoch, das sich erneut nach Westen vortastet.

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