Haus macht Namen alle Ehre

Aktivtag des Roten Kreuzes am Mehrgenerationenzentrum: Mehr als nur schönes Etikett

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Dass der Name „Mehrgenerationenzentrum“ keineswegs nur ein Etikett ist, ließ sich beim Aktivtag gut beobachten. Für junge und ältere Besucher gab es Angebote. Rund 350 Menschen kamen gestern auf das Gelände an der Ripdorfer Straße.

Uelzen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kenne man vorwiegend wegen seines Rettungs- oder Pflegedienstes.

Aber man sei froh, wenn man beides nicht in Anspruch nehmen müsse, sagte gestern Konrad Lampe, Präsident des DRK-Kreisverbandes Uelzen, bei der Eröffnung des Aktivtages der Organisation am Mehrgenerationenzentrum an der Ripdorfer Straße.

„Wir wollen, dass unsere Gäste das Haus heute einmal richtig genießen können und Freude haben“, sagt Gundula Lindemann, Leiterin der Einrichtung. Nicht zuletzt wolle man das Haus noch ein Stück weit bekannter machen in Uelzen, so Lindemann.

Dabei ist das Mehrgenerationenhaus des DRK aus dem sozialen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Zwischen 26 000 und 27 000 Gäste besuchten im Jahr regelmäßig die Veranstaltungen und Angebote. Und der Name „Mehrgenerationenzentrum“ sei keineswegs nur ein schönes Etikett. Gundula Lindemann nennt zwei Beispiele: „Bei einem Entspannungskurs, den wir unlängst angeboten haben, waren drei Generationen vertreten.“ Und bei einem Nähangebot habe die Altersspanne zwischen 14 und 74 Jahren gelegen.

Bunt gemischt war das Publikum auch gestern. Rund 350 Besucher sahen sich auf dem Gelände um. Das waren etliche Gäste mehr als bei der Premiere des Aktivtages vor einem Jahr. „Da hatten wir auch ein wenig Pech mit dem Wetter“, erinnert sich Gisela Gungel, Mitarbeiterin im DRK-Zentrum. Das war gestern beinahe schon zu gut. Für viele Ältere wurde es am frühen Nachmittag einfach zu heiß. Der Flohmarkt, ebenfalls größer als im vergangenen Jahr, war in der prallen Sonne aufgebaut. Schon vor dem Ende des Programms packten die Anbieter zusammen.

Von Jens Schopp

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