Einrichtungen müssen sich mit dritter Kraft neu sortieren

Mehr Geld für Krippen

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Bis 2021 sollen alle Krippen Niedersachsens mit einer dritten Betreuungskraft ausgestattet werden.

Landkreis Uelzen/Hannover. Die Landesregierung will ab 2015 die Qualität in Niedersachsens Krippen erhöhen – und zwar durch mehr Betreuer. Bis 2021 sollen für unter Dreijährige grundsätzlich drei Kräfte pro Gruppe zur Verfügung stehen.

Der DRK-Kreisverband Uelzen will das für einen Großteil seiner Einrichtungen bereits im Laufe des kommenden Jahres schaffen. Für die Hälfte der Krippen hat Diplom-Sozialpädagoge Peter Vogt, der beim DRK den Geschäftsbereich Kinder, Jugend, Familie und Soziales leitet, die zusätzlichen Verträge bereits unter Dach und Fach.

Eingestellt werden sollen Sozialassistenten. Denn nur deren Beschäftigung wird für die Träger kostenneutral abgerechnet – so die Regeln, die Peter Vogt nicht in jedem Punkt nachvollziehen kann. So seien beispielsweise Kinderpfleger genauso geeignet für die Arbeit in einer Krippe wie die geförderten Sozialassistenten. Im Interview spricht Peter Vogt über die Vorteile des erhöhten Personals, die finanziellen Auswirkungen für Kommunen und die Probleme, freie Stellen in Kindertagesstätten zu besetzen.

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