Stadt Uelzen stellt Umgestaltungskonzept für Gräber-Anlage in Holdenstedt vor

Mehr Flair für den Friedhof

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Die Aufenthaltsqualität soll mit diesem Konzept auf dem Holdenstedter Friedhof deutlich gesteigert werden – die Stadtverwaltung stellt am kommenden Mittwoch Details dazu vor.

ib Uelzen-Holdenstedt. Der städtische Friedhof in Holdenstedt soll zum Verweilen einladen und ein positives Gesamtbild vermitteln.

Die Stadtverwaltung hat deshalb ein Friedhofsentwicklungskonzept erarbeitet, um diese Ziele zu verwirklichen: Treffpunkte, Sitzplätze oder Besinnungsplätze in den Grabbereichen sollen künftig dafür sorgen, dass sich der Holdenstedter Friedhof von seiner attraktiven Seite zeigt.

Zum Hintergrund: Der Zustand des Friedhofs in Holdenstedt war, wie berichtet, bei Bürgern auf Kritik gestoßen. Parkplätze, Wege und Rasengräber sollten besser gepflegt werden, es fehlten Sitzmöglichkeiten und ein neues Konzept für die Rasengräber, erklärten die Friedhofsbesucher. Wunsch war es, das Erscheinungsbild des Friedhofs positiv zu verändern.

Auf Initiative von Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Heuer fand also Mitte vergangenen Jahres gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung ein öffentliches Bürgertreffen statt, um Ideen zur möglichen Umgestaltung zu sammeln.

Über die Details des neuen Friedhofsentwicklungskonzeptes wird nun am Mittwoch, 10. Juni, um 19.30 Uhr im Landgasthof „Holdenstedter Hof“ im Ortsrat berichtet.

Die Besucher werden dann unter anderem auch erfahren, dass es künftig einen Heidegrabbereich geben soll oder dass neue Rasengrabfelder ausgewiesen werden sollen. Einige Arbeiten und Ideen sind seit dem Bürgergespräch auch schon umgesetzt worden – so wurde der Pflegezustand der Pflanzflächen und Rasengräber bereits deutlich verbessert, und auch finanzielle Mittel für einen neuen Wasseranschluss und die Sanierung der Hauptwege wurden im Haushalt 2015 der Stadt Uelzen veranschlagt. Ein kleines Fragezeichen lässt Stadtsprecherin Ute Krüger aber nicht unerwähnt: „Um die Mittel in Anspruch nehmen zu können, bleibt die Genehmigung des Haushalts durch die Aufsichtsbehörde abzuwarten.“

Von Ines Bräutigam

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