„Friedensbilder...“: Verteidigungsminister und Bischofsvikar diskutieren über Krieg und Frieden

Mehr Fantasie für den Frieden

Krieg und Frieden: Hans-Hermann Jantzen (links) und Dr. Peter Struck (rechts) diskutierten in der St.-Marien-Kirche. Foto: Huchthausen

Uelzen. Ach, dieser eine Satz. Dr. Peter Struck wird ihn vermutlich ewig erklären müssen. Am vergangenen Freitag sitzt der ehemalige Verteidigungsminister in einer Diskussionsveranstaltung zusammen mit dem ehemaligen Bischofsvikar Hans-Hermann Jantzen in der St.

-Marien-Kirche. Um Krieg und Frieden geht es, und um die Rolle der Religion. Das Gespräch war die schlecht besuchte Abschlussveranstaltung der Reihe „Friedensbilder. . . “. Moderator Pastor Florian Moitje hat die Sprache gebracht auf den Satz „Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt“, den Struck während der Intervention in Afghanistan äußerte. „Der Satz wird mich bis an mein Lebensende verfolgen. Ich möchte in Uelzen begraben werden, und ich hoffe, niemand kommt auf die Idee, diesen Satz auf meinen Grabstein zu schreiben. “ Da kichern manche im Publikum. Das Thema bleibt ernst, und Struck bleibt bei seinem Satz. Es habe vor dem Einsatz in Afghanistan 130 Ausbildungslager der Taliban gegeben, deren Absolventen die westliche Welt bedrohten.

Von Kai Hasse

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