Täter erbeutet in Lüneburg Bargeld / Zwei Jungs buddeln 4 Meter tiefes Loch auf Spielplatz

Maskierter Mann überfällt Tankstelle

Lüneburg. Ein maskierter Mann hat am Freitagabend eine Tankstelle an der Dahlenburger Landstraße in Lüneburg überfallen. Der Mann richtete gegen 18 Uhr eine Waffe auf einen Angestellten der Tankstelle und erbeutete Bargeld.

Die Summe ist bislang noch nicht bekannt, informiert die Polizei. Der Täter konnte entkommen. Eine Fahndung nach dem Mann verlief bisher erfolglos. Er wird als korpulent beschrieben, soll ca. 1,80 Meter groß und etwa 20 bis 25 Jahre alt sein. Er soll außerdem rötliches Haar besitzen.

Weitere Polizeimeldungen

Bad Bevensen. Auseinandersetzung in Bad Bevensen: Ein 48-Jähriger wurde am Freitagabend gegen 22 Uhr von vier ihm bekannten Männern gestoppt. Sie forderten Geld. Als das Opfer dieser Forderung nicht nachkam, ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der der 48-Jährige leicht verletzt wurde.

Uelzen. Aus einem Autohaus am Uelzener Funkturm haben Unbekannte in der Nacht von Freitag auf Sonnabend einen Transporter gestohlen. Der Wagen stand ohne Kennzeichen auf dem Gelände des Autohauses. Das Autohaus beziffert den Schaden auf circa 18 000 Euro. Hinweise: (0581) 93 00.

Uelzen. Erst tranken sie zusammen, dann schlugen sie sich: Zwei 52 und 53 Jahre alte Männer haben sich in der Nacht zu Sonntag in einer Kneipe an der Lüneburger Straße in Uelzen in die Haare bekommen. Einer der Männer hat dem anderen eine Bierflasche auf den Kopf geschlagen. Das wollte sein Kontrahent nicht auf sich sitzen lassen und schlug seinerseits auf den Angreifer ein. Beide mussten im Krankenhaus versorgt werden.

Uelzen. Jugendlicher Leichtsinn: Ein Besucher des Spielplatzes Kagenberg in Uelzen meldete gestern Morgen, dass er ein etwa 1,50 Meter breites und knapp 4 Meter tiefes Loch im dortigen Sandkasten entdeckt habe. Beim Eintreffen der Polizei machten sich zwei Jungs aus der Nachbarschaft, 12 und 16 Jahre alt, als „Bauarbeiter“ bemerkbar. Vier Stunden hätten sie am Loch geschaufelt, erklärten sie. Die Beamten erläuterten Gefahren. Erst im Frühjahr war bei Kirchweyhe ein Junge in einer Sandkuhle verschüttet worden (AZ berichtete). Die „Bauarbeiter“ vom Kagenberg begannen gestern noch damit, das Loch zu verschließen.

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