Gruppe „Wir für Uelzen“/Piraten/RRP stellt Antrag für Gestaltung der Marktcenter-Anbindung

Marktfläche als Brückenschlag

Uelzen. Das am Veerßer Tor geplante Marktcenter wird durch eine Reihe von Verwaltungs- und Bürogebäuden eingeschlossen sein.

Vor diesem Hintergrund hält die Gruppe Wir für Uelzen/Piraten/RRP im Uelzener Stadtrat auch die Anbindung an die Innenstadt für eine echte Herausforderung. „Weil auf der Wegverbindung kein Geschäftsleben vorhanden ist“, erklärt Gruppenvorsitzender Burkhard Schorling (Wir für Uelzen). Deshalb stellt die Gruppe nun auch einen Antrag, die Straßenführung zwischen neuem Marktcenter und Innenstadt zu verändern, das in Höhe der Sparkasse ein weiterer Kreisverkehr entstehen kann.

Für die Stadtratsgruppe liegen die Vorteile auf der Hand: Durch die Zusammenführung der Dieterichsstraße, der Veerßer Straße, Fritz-Röver-Straße und der Veerßer Masch (Weg zwischen Amtsgericht und Kreishaus) würde zwischen Dieterichsstraße und Küstergarten an der Veerßer Straße eine Freifläche entstehen, die als Wochenmarkt-Gelände genutzt werden könnte. Die aktuelle Planung von Hartmut Hilmer, so Susanne Niebuhr von „Wir für Uelzen“, basiere auf einer Skizze, die der Architekt Ulfert Zergiebel bereits für die Stadt erstellt hatte. Die Gruppe Wir für Uelzen/Piraten/RRP möchten, dass ihr Antrag in der nächsten Sitzung des Stadtplanungsausschusses am 10. Mai beraten wird.

„Durch den Neubau eines Kreisels vor dem Rathaus wird die Verkehrsführung wesentlich einfacher und die Ampelführung entfällt endgültig“, begründet Burkhard Schorling den Antrag. Durch die Verlegung der Veerßer Straße würde zwischen dem an der B 71 geplanten Marktcenter-Kreisverkehr und dem Rahaus eine Fläche entstehen, auf der neue Parkplätze den Verlust von Parkfläche auf dem ehemaligen Marktgelände am Kreishaus kompensieren könnten.

Und nicht nur das: „Diese Fläche“, so Schorling in seinem Antrag, „könnte sehr gut als Wochenmarktfläche genutzt werden. Das Marktgeschehen würde unter anderem auch dazu beitragen, Kunden des Marktcenters in die Innenstadt zu locken.“ Die vorhandenen Parkmöglichkeiten in der Nähe dieser neu entstehenden Fläche und die neuen Parkplätze am Marktcenter böten obendrein die Möglichkeit, Markteinkäufe zu verstauen und anschließend in die Innenstadt zu gehen.

„Der Wochenmarkt wäre wieder für Einkäufer aus den unmittelbaren nachbarorten Attraktiver“, lautet die Meinung der Stadtratsgruppe, „weil sie mit dem Auto den Markt erreichen könnten. Für die Bewohner der Innenstadt und Kunden, die den öffentlichen Personennahverkehr nutzen, wäre der Wochenmarkt ebenfalls fußläufig gut zu erreichen.“ Die Verlegung des Wochenmarktes auf die geplante Stellplatzfläche in Verbindung mit dem Rathaus-Kreisel könnte somit nach Auffassung von „Wir für Uelzen“, Piraten und RRP dazu beitragen, eine attraktive Anbindung an die Innenstadt zu gestalten.

Von Ines Bräutigam

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