Polizei sucht Zeugen für Vorfälle in Bad Bevensen / Auto der Bundeswehr brennt nachts aus

Mann bedrängt Senioren in Wohnungen

Bad Bevensen. Die Polizei fahndet nach einem Mann vermutlich nordafrikanischer oder arabischer Herkunft, der in Bad Bevensen Senioren in deren Wohnungen bedrängt hat. Die Vorfälle ereignete sich am Dienstag gegen 14 Uhr.

Der Unbekannte klingelte zunächst an einem Wohnhaus an der Händelstraße, drängte die 75 und 76 Jahre alten Eheleute beiseite und sich in das Haus. Er betrat mehrere Zimmer. Die Frau versuchte ihn festzuhalten, doch der Eindringling riss sich los.

Nur wenige Minuten später drang vermutlich derselbe Mann mit derselben Masche in eine Wohnung an der Johann-Sebastian-Bach-Straße ein, in der eine 85-jährige Seniorin alleine wohnt. Er stahl aus einer Schublade eine Geldbörse und flüchtete. Der Täter ist etwa 1,70 Meter groß, 25 Jahre alt und schlank. Bekleidet war er mit einer grauen Jacke, schwarzer Hose und Strickmütze. Hinweise: Polizei Bad Bevensen, (05821) 987810.

Weitere Polizeimeldungen

Kriminalbeamte untersuchen den ausgebrannten Wagen der Bundeswehr: Die Ermittler gehen aktuell davon aus, dass das Auto angezündet wurde.

Lüneburg. Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch einen Pkw der Bundeswehr in Brand gesetzt, der am Lüneburger Bürgeramt an der Bardowicker Straße geparkt war. Gemeldet wurde das Feuer um 1.50 Uhr, das Fahrzeug brannte vollständig aus. Auch eine Wand des angrenzenden Gebäudes wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Bundeswehr unterhält an der gegenüberliegenden Straßenseite ein Karriereberatungsbüro.

Lüneburg. Zwei junge Algerier im Alter von 16 und 21 Jahren halten die Polizei seit längerem in Atem. So versuchten sie Dienstagabend am Lüneburger Bahnhof, einem 41-jährigen Reisenden die Tasche zu stehlen. Doch trotz eines Ablenkungsmanövers konnte das Opfer die Tasche den Tätern wieder entreißen. Die Polizei fand bei den beiden weitere Gegenstände, die vermutlich aus Diebstählen stammten. Der 16-Jährige war bereits wenige Stunden zuvor aufgefallen, weil er mit zwei Komplizen Am Sande einen Kleinlaster aufgebrochen haben soll. Der 21-Jährige hatte die erste Monatshälfte schon in so genannter Hauptverhandlungshaft verbracht, in der er auf seinen Prozess wegen anderer Delikte wartete.

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