Neues Jahr 2013: Jahreswechsel verläuft nicht überall friedlich

Manche Feier artet aus

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Mit Wunderkerzen auf dem Herzogenplatz: Diese Familie feierte den Jahreswechsel vorm Uelzener Rathaus.

Uelzen/Landkreis. Es war ein verhältnismäßig ruhiger Jahreswechsel: Es gab keine schwereren Verkehrsunfälle, nur in Uelzen gab es einige Reibereien.

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden der Uelzener Polizei drei Körperverletzungen im Bereich der „Kneipen“-Szene zur Kenntnis gebracht. In allen Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet. Für zwei Männer endete die Silvesternacht sogar im Gewahrsam der Polizei, nachdem es zuvor im privaten Bereich zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen mit den jeweiligen Lebenspartnern kam. Kreisweit kam es zu diversen Ruhestörungen. Natürlich blieben auch keine Schäden durch Feuerwerk aus: Vermutlich durch Böller kam es zu einem Mülleimerbrand an der Gudesstraße, welcher aber durch den Verursacher selbst gelöscht werden konnte. Die Feuerwehr musste jedoch einen größeren Buschbrand an der Hugo-Steinfeld-Straße in Westerweyhe löschen, der vermutlich durch eine Rakete entstanden war. Auch gerieten mehrfach Personengruppen verbal aneinander, wenn man der Meinung war, dass Böller absichtlich nah an Personen heran geworfen wurden. Größere Auseinandersetzungen entstanden hieraus nicht.

In einem Fall vernahm eine Streifenbesatzung einen erheblich zu lauten Böllerknall am Hammersteinparkplatz in Uelzen wahr. Auf Ansprache räumte ein 26-Jähriger ein, einen so genannten „Polen-Böller“ geworfen zu haben. Anschließend händigte er den Beamten noch neun weitere dieser Böller aus. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Doch es ging auch friedlich und harmonisch: „Gemeinsam und nicht einsam“, so ein fröhlicher Gast auf dem Herzogenplatz kurz vor Mitternacht, feierten viele Gäste der Uelzener Gastronomie den Jahresausklang und rund um den Uhlenköper knallten dementsprechend um Mitternacht die Korken, bevor alle auf die Straße liefen, um ihre sorgfältig vorbereiteten „Raketenstarts“ in Gang zu setzen.

Von Angelika Jansen und Jörn Nolting

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