Sag mal,...

. . .  tastete sich der Kollege ganz vorsichtig heran. „Hast du eigentlich etwas an deinem Auto gemacht?“ Uhlenköper wurde misstrauisch.

Wie „gemacht“? Was soll er an seinem mittlerweile zwölf Jahre alten Schlorren schon gemacht haben? Spoiler findet er blöd, verdunkelte Scheiben – affig. Nö, nix hat er seinem Auto gemacht, entgegnete unser Mann und erntete ein rätselhaftes „Na dann“. Jetzt war Uhlenköper aufgescheucht und begann zu grübeln. Was kann denn bloß an seinem Wagen so anders sein, dass es dem Kollegen plötzlich derart ins Auge fällt. Hatte er sich eine Schramme, Beule oder sonstwas eingefangen, sodass die Optik des Vehikels so sehr verändert war? Nein. Alles in Ordnung. Ok, die eine Zierleiste an der Tür hängt auf halb acht. Aber das konnte der Kollege ja wohl nicht gemeint haben. Und an der Kofferraumklappe sieht es so aus, als blühe unter dem Lack ein bisschen Rost. Aber das wird ja wohl nicht weiter auffallen. Hm. Dann dämmerte es Uhlenköper. Und die Antwort war ganz schlicht und ergreifend. „Doch“, sagte er zu seinem Kollegen, „ich hab’ tatsächlich was an meinem Wagen gemacht. Gewaschen. “ Tatsächlich war das die Erklärung für das Anders-Aussehen, wie auch dem Kollegen plötzlich aufging. Und ehrlich gesagt, war unserem Mann das ein kleines bisschen peinlich. Vielleicht sollte er das Auto einfach mal öfter abduschen, glaubt jetzt Uhlenköper.

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